US-Präsident Trump zeigt sich hart: Nur unbedingte Kapitulation Irans bedeutet Verhandlung! Der Konflikt im Nahen Osten eskaliert weiter, die Ölpreise schießen in die Höhe, die Inflation kehrt zurück, und die globalen Märkte sind hochgradig angespannt.
(Vorherige Zusammenfassung: Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Bank of Japan im April liegt bei 60%! Wird der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg den „August-Crash“ wiederholen?)
(Hintergrund: Nutzer wetten auf den iranischen Rial: Nach einem Rückgang um 90 % wird er definitiv steigen! Kann man auf diesen Krieg-Wettbewerb setzen?)
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US-Präsident Trump erklärte kürzlich, dass die USA den Krieg mit Iran nicht durch Verhandlungen beenden werden und Iran „unbedingt kapitulieren“ müsse. Diese harte Haltung führt zu einer weiteren Eskalation des Nahost-Konflikts und hat erhebliche Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte. Der Brent-Ölpreis steigt aufgrund von Energieversorgungssorgen auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren, die Angst vor einer Inflation nimmt zu, die weltweiten Anleihemärkte verkaufen sich ab, und der US-Dollar verzeichnet die größte Wochensteigerung seit 2024.
Am 6. März postete Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social klar: „Es wird keine Vereinbarung mit Iran geben, außer unbedingter Kapitulation!“ Er fügte hinzu, dass nach Irans Kapitulation die USA und ihre Verbündeten einen „großen und akzeptablen Führer“ wählen werden, und versprach, den Iran beim Wiederaufbau zu unterstützen, sodass dessen Wirtschaft „größer, besser und stärker als je zuvor“ werde. Trump parodierte auch seinen bekannten Slogan und schrieb: „Make Iran Great Again (MIGA)!“.
Diese Aussage erfolgte am siebten Tag der militärischen Aktionen der USA und Israels gegen iranische Militäranlagen, Führungsposten und nukleare Ziele. Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf Länder im Persischen Golf mit US-Truppen, darunter Katar, Saudi-Arabien und Bahrain.
Der Krieg hat sich inzwischen auf mehr als zehn Länder im Nahen Osten ausgeweitet. Israel führt groß angelegte Luftangriffe auf iranisches Territorium durch und bombardiert die südlichen Vororte von Beirut, was die schwersten Angriffe seit dem Waffenstillstand 2024 darstellt und über 95.000 Menschen zur Flucht zwang. Das libanesische Gesundheitsministerium meldet, dass seit Beginn dieser Woche durch israelische Angriffe mehr als 200 Menschen getötet und fast 800 verletzt wurden.
Iran hat Vergeltungsangriffe auf Israel und mehrere Golfstaaten gestartet. Das US Central Command bestätigte, dass eine iranische Drohnen-Flotte getroffen wurde. Laut offiziellen Angaben starben mindestens 1.230 Menschen in Iran, über 120 in Libanon, etwa zehn in Israel, und sechs US-Soldaten kamen ums Leben.
Die Eskalation im Nahost-Konflikt wirkt sich rasch auf die globalen Energie- und Finanzmärkte aus. Der Brent-Ölpreis steigt stark an, da die Schifffahrt im Persischen Golf durch die Blockade des Hormuz-Straßentunnels beeinträchtigt ist, was den höchsten Stand seit fast zwei Jahren erreicht. Die Märkte befürchten eine langfristige Versorgungsknappheit. Analysten warnen, dass bei einer längeren Dauer des Konflikts die Ölpreise auf über 100 USD pro Barrel steigen könnten.
Die steigenden Energiepreise schüren Inflationsängste, die weltweiten Anleihemärkte verkaufen sich ab, und die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen steigen. Gleichzeitig suchen Investoren Zuflucht in sicheren Anlagen, was den US-Dollar gegenüber den wichtigsten Währungen auf den größten Wochenanstieg seit 2024 treibt.
Im Kryptowährungsmarkt reagierten Bitcoin und Co. auf Trump’s Äußerungen mit Kursverlusten: Bitcoin fiel unter 69.000 USD und schwankt bei etwa 68.200 USD, was die Marktstimmung deutlich belastet.