In den koreanischen sozialen Medien kursiert derzeit eine virale Investitionsgeschichte. Ein Beamter und seine Freundin einigten sich darauf, die ursprünglich für Hochzeit und den Kauf eines neuen Hauses in Seoul vorgesehenen 300 Millionen Won (etwa 64.000 Taiwan-Dollar) vollständig in den Aktienmarkt zu investieren, indem sie jeweils in die beiden Giganten Samsung Electronics und SK Hynix investierten. Doch innerhalb von nur zwei Wochen nach dem Beitrag fiel der Kospi-Index um über 18 %, und der Markt löste sogar zweimal die sogenannte „Trading Halt“-Mechanismus aus.
(Korea’s Aktienmarkt erneut mit Handelsaussetzung, taiwanischer Markt fällt um mehr als 2000 Punkte, TSMC fällt unter 1800 NT$)
Koreanischer Beamter investiert in Immobilienfonds und wird durch Aktienhandel berühmt
Auf dem anonymen koreanischen Forum Blind postete eine Person namens A am 26. Februar, dass sie nach Diskussionen mit ihrer Freundin beschlossen habe, die 300 Millionen Won, die für die Hochzeit und ein neues Haus in Seoul vorgesehen waren, vollständig in den Aktienmarkt zu investieren, wobei sie das Geld gleichmäßig auf zwei Aktien, Samsung Electronics und SK Hynix, aufteilte. In seinem Beitrag erklärte er, dass er der Meinung sei, der Markt befinde sich noch im Anfangsstadium eines Bullenmarktes, weshalb er vorübergehend vom Hauskauf absehe und stattdessen das Kapital in Aktien anlege. Er sei überzeugt, dass sich die 300 Millionen Won in einem Jahr auf 1 Milliarde Won vervielfachen könnten.
Dieser Beitrag verbreitete sich rasch auf verschiedenen koreanischen Foren und sozialen Plattformen und wurde zu einem heißen Diskussionsthema.
Nutzer wurden durch den Beitrag stark „gefangen“! Nach Veröffentlichung fiel der koreanische Markt zweimal um 18 %, mit Handelsaussetzungen
Doch kurz nach der Veröffentlichung des Beitrags kam es zu heftigen Turbulenzen am koreanischen Aktienmarkt. Der Kospi schloss am 26. Februar bei etwa 6.313 Punkten, am 9. März bei etwa 5.251 Punkten, was innerhalb von zwei Wochen einen Rückgang von rund 18,3 % bedeutet. Während dieser Zeit löste der Markt sogar zweimal die Handelsaussetzung aus: Am 4. und 9. März fiel der Kospi zeitweise um mehr als 8 %, was eine 20-minütige Handelspause auslöste. Die Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix erlitten ebenfalls erhebliche Kursverluste, beide fielen um mehr als 20 %, wodurch der Nutzer auf dem höchsten Gipfel „gefangen“ war.
Reaktion nach der Handelsaussetzung am 4. März: Markt normalisiert sich
A’s Vorgehen löste bei den Nutzern unterschiedliche Reaktionen aus. Kritische Stimmen argumentierten, dass diese Art der Investition zu riskant sei:
„Investieren sollte man mit überschüssigem Kapital, nicht mit Geld, das man für andere Zwecke braucht.“
„Man sollte kein Geld mit festem Terminrahmen für Aktiengeschäfte verwenden.“
„Was, wenn man sich festsetzt?“
„Man sollte diversifizieren und Bargeld behalten.“
Einige bezweifelten zudem die Marktschwankungen und befürchteten, dass es schwierig sei, in einem so volatilen Markt langfristig zu halten.
Doch es gab auch Investoren, die seine Entscheidung unterstützten, da sie der Meinung waren, dass es in einem Umfeld hoher Immobilienpreise nicht unvernünftig sei, Immobilien durch Aktien zu ersetzen.
„Es gibt immer noch erhebliches Aufwärtspotenzial.“
„Viele Menschen nutzen Aktien tatsächlich als Ersatz für den Hauskauf bei der Hochzeit.“
Nach der dritten Handelsaussetzung begannen viele Nutzer, sich für den Investitionsstatus von A zu interessieren. Angesichts des Rückgangs am Markt antwortete er: „Das ist nur eine Korrektur, ich halte durch.“ Er betonte, dass er „존버 (langfristig halten)“ werde und seine Aktien nicht bei kurzfristigen Schwankungen verkaufen würde. Doch diese Antwort führte zu noch mehr Kritik. Einige Nutzer meinten, bei solch heftigen Marktschwankungen das gesamte Hochzeitskapital in eine einzelne Branche zu investieren, sei bereits fast ein riskantes Glücksspiel.
Dieser Artikel mit dem Titel „Beamter ALL IN auf Hochzeitsfonds, kauft Samsung und SK Hynix, zwei Wochen nach Einstieg zweimal mit Handelsaussetzung“ erschien zuerst bei ABMedia, Link News.