
《CLARITY Gesetz》 wurde im Juli 2025 im Repräsentantenhaus mit parteiübergreifender Unterstützung verabschiedet und befindet sich derzeit noch im Bankenausschuss des Senats, eine Anhörung ist noch nicht terminiert. Letzte Woche lehnte die Bankenbranche einen vom Weißen Haus unterstützten Kompromissvorschlag für stabile Coin-Belohnungen ab. Derzeit wird eine eingeschränkte Lösung geprüft, die begrenzte Belohnungen für handelbare Stablecoins erlaubt. Vor den Zwischenwahlen 2026 verbleiben nur noch etwa 8 bis 10 Wochen effektive Legislaturzeit.
Der Grund für die Blockade ist eine strukturelle Differenz: Banken befürchten, dass die Erlaubnis, Zinsen oder Belohnungen auf Stablecoins zu gewähren, zu einem massiven Abfluss von Einlagen aus dem traditionellen Bankensystem führen könnte; Krypto-Unternehmen argumentieren, dass Belohnungsmechanismen ein üblicher Bestandteil digitaler Vermögensmärkte sind und nicht vollständig verboten werden sollten.
Der vom Weißen Haus unterstützte Kompromiss für Stablecoin-Belohnungen wurde letzte Woche von den Banken klar abgelehnt. Sie sind weiterhin nicht bereit, Produkte anzubieten, die mit traditionellen Einlagen konkurrieren könnten. Derzeit prüfen Verhandlungsführer eine gestufte Lösung: Begrenzte Belohnungen für Zahlungen oder Transaktionen, jedoch strenge Beschränkungen für Zinsen auf ungenutzte Guthaben. Da die Anhörung im Ausschuss noch nicht terminiert ist, kann das Gesetzesvorhaben nicht in den Senat zur Abstimmung gelangen. Der legislative Prozess steht somit praktisch still.
Wenn das 《CLARITY Gesetz》 vor Ende dieser Legislaturperiode Gesetz werden soll, muss es vor den Zwischenwahlen im November 2026 verabschiedet werden. Die verfügbaren Zeitfenster sind jedoch sehr begrenzt:
Frühling (März bis Mai): Derzeit die beste Chance, allerdings verbleiben nach Abzug der Sitzungsunterbrechungen vom 30. März bis 10. April, 4. bis 8. Mai sowie 25. bis 29. Mai nur etwa 8 bis 10 Wochen tatsächliche Arbeitszeit. Wenn die Verhandler die Streitigkeiten um die Stablecoin-Belohnungen in den nächsten Wochen klären, könnte der Ausschuss noch Ende März oder im April eine Anhörung ansetzen. Das Gesetz könnte vor Ende des Frühlings zur Abstimmung kommen.
Frühsommer (Juni bis Juli): Das Zeitfenster wird enger, da Senatoren sich auf Wahlkampftouren in Washington vorbereiten; der Senat plant eine Sitzungsunterbrechung vom 29. Juni bis 10. Juli. Falls die Version des Senats vom House-Text abweicht, sind zusätzliche Koordinationsprozesse zwischen beiden Kammern notwendig.
Letzte Chance im September: Die letzte realistische Gelegenheit vor den Wahlen, allerdings mit hoher politischer Schwierigkeit; im Oktober ist aufgrund der Senatspause bis zum 6. November kaum mit Fortschritten zu rechnen.
Neben den Erträgen auf Stablecoins gibt es noch mehrere strittige Punkte im 《CLARITY Gesetz》, darunter ethische Vorgaben und Anti-Geldwäsche-Regelungen. Zudem hat Trump die Priorisierung des 《SAVE Gesetz》 für die Gesetzgebung festgelegt, was in der begrenzten Agenda des Senats Konkurrenzdruck erzeugt.
Laut Reuters könnte das Gesetz, selbst wenn es im Frühling verabschiedet wird, bei Differenzen zwischen Senats- und Repräsentantenhaus-Texten noch eine Koordinierung zwischen beiden Kammern vor der Unterzeichnung durch den Präsidenten erfordern, was die Zeitlinie weiter verlängert. Der Markt prognostiziert eine Wahrscheinlichkeit von 70 %, dass das 《CLARITY Gesetz》 bis 2026 verabschiedet wird, was eine vorsichtige, aber positive Einschätzung der langfristigen Gesetzesentwicklung trotz der aktuellen Blockade widerspiegelt.
Der Kerngrund ist die Meinungsverschiedenheit über die Regeln für Stablecoin-Erträge: Banken befürchten, dass die Erlaubnis, Zinsen auf Stablecoins zu gewähren, zu einem Abfluss von Einlagen führen könnte. Der vom Weißen Haus letzte Woche unterstützte Kompromiss wurde von den Banken abgelehnt. Der Ausschuss hat noch keine Anhörung angesetzt, das Gesetz kann daher nicht in den Plenum zur Abstimmung gelangen.
Es gibt drei Zeitfenster: Frühling (März bis Mai) ist die beste Chance, mit nur etwa 8 bis 10 Wochen effektiver Arbeitszeit; Frühsommer (Juni bis Juli) ist eine zweite Möglichkeit; im September besteht die letzte Chance. Im Oktober ist aufgrund der Senatspause kaum mit Fortschritten zu rechnen.
Verhandlungsführer prüfen eine gestufte Lösung: Begrenzte Belohnungen für Zahlungen oder Transaktionen, strenge Beschränkungen für Zinsen auf ungenutzte Guthaben. Die Banken sind weiterhin skeptisch gegenüber jeglichen Strukturen, die mit Einlagenzinsen vergleichbar sind. Die Verhandlungen sind im Gange, aber es wurde noch keine Einigung erzielt.