Französischer Kryptowährungs-Überfall erneut: Ehepaar von falschen Polizisten mit Messer bedroht, gezwungen, fast 1 Million US-Dollar in Bitcoin zu übertragen

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Am 11. März wurde bekannt, dass im Westen von Paris, Frankreich, ein gewalttätiger Raubüberfall auf Kryptowährungen stattgefunden hat. Ein Paar aus Les Cheminées, Seine-et-Marne, wurde in ihrem Zuhause von drei Tätern überfallen. Die Täter gaben sich als Polizisten aus, um den Raub durchzuführen, und zwangen die Opfer, etwa 900.000 Euro (ca. 980.000 USD) in Bitcoin zu transferieren. Dieses Ereignis hat erneut die Aufmerksamkeit auf das Phänomen der „Krypto-Diebe“ gelenkt.

Laut Angaben der örtlichen Behörden ereignete sich der Vorfall am Montagmorgen. Die drei Verdächtigen klingelten an der Tür des Hauses und gaben sich als Polizisten aus. Als die Hausfrau öffnete, drangen die Täter sofort gewaltsam in die Wohnung ein und bedrohten sie mit einem Messer. Sie forderten den Ehemann auf, die digitalen Vermögenswerte auf eine bestimmte Wallet-Adresse zu übertragen. Unter Zwang wurde die Überweisung von etwa 900.000 Euro in Bitcoin durchgeführt.

Nach der Transaktion fesselten die Täter den Ehemann, während die Hausfrau leicht verletzt wurde. Die drei Verdächtigen flohen anschließend in einem weißen Lieferwagen vom Tatort. Die Hausfrau konnte ihren Ehemann befreien und die Nachbarn alarmieren, woraufhin die Polizei eingeschaltet wurde.

Der Pariser Staatsanwalt hat eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet, die Anklagepunkte wie organisierten bewaffneten Raub, Entführung und kriminelle Verschwörung umfasst. Die Ermittlungen werden vom französischen Anti-Gang-Bataillon (BRB) geführt. Bisher wurden keine Festnahmen bekannt gegeben.

Der Vorfall unterstreicht erneut das Risiko der sogenannten „Wrench Attacks“. Diese Art von Verbrechen unterscheidet sich von herkömmlichen Hackerangriffen, da sie durch Gewalt, Drohungen oder Entführungen erfolgen, um die Opfer zur Übertragung ihrer digitalen Vermögenswerte zu zwingen und so die Sicherheitsmechanismen der Blockchain zu umgehen.

In den letzten Jahren ist Frankreich zu einem der Hauptorte solcher Vorfälle geworden. Mit dem kontinuierlichen Anstieg der Bitcoin- und anderen digitalen Asset-Preise werden Krypto-Investoren und deren Familien zunehmend zu Zielen von Kriminellen. Daten zeigen, dass die Zahl der bestätigten „Wrench Attack“-Fälle weltweit seit 2025 deutlich gestiegen ist, wobei Frankreich einen hohen Anteil aufweist.

Bereits zuvor gab es mehrere ähnliche Vorfälle in Frankreich, darunter Entführungen von Angehörigen von Krypto-Profis sowie Raubüberfälle, bei denen Gewalt angewandt wurde, um die Opfer zur Übertragung ihrer Kryptowährungen zu zwingen. Obwohl einige Verdächtige bereits festgenommen wurden, betonen die Strafverfolgungsbehörden, dass solche Offline-Verbrechen gegen Krypto-Besitzer weiterhin auftreten.

Sicherheitsexperten warnen, dass Krypto-Besitzer neben der Erhöhung der Sicherheit ihrer digitalen Wallets auch auf den Schutz ihrer persönlichen Daten und die Sicherheit im Alltag achten sollten, um das Risiko gewalttätiger Krypto-Raubüberfälle zu verringern.

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