US-Gesetzgeber führen Death Bets Act ein, um Kriegwetten zu verbieten

Zwei US-Gesetzgeber haben einen neuen Gesetzesentwurf eingebracht. Dieser soll verhindern, dass Menschen auf gewalttätige globale Ereignisse wetten. Der Vorschlag trägt den Namen Death Bets Act. Er würde Vorhersagemärkte verbieten, Wetten im Zusammenhang mit Krieg, Terrorismus, Attentaten oder dem Tod einer Person anzubieten. Der Gesetzentwurf wurde am 10. März von Mike Levin und Adam Schiff eingebracht. Die Gesetzgeber sagen, das Ziel sei es, zu verhindern, dass Märkte reale Tragödien in finanzielle Wetten verwandeln.

Der vollständige Name des Gesetzes lautet Discouraging Exploitative Assassination, Tragedy and Harm Betting in Event Trading Systems Act. Unterstützer argumentieren, dass Wetten auf solche Ereignisse ernsthafte moralische und sicherheitspolitische Bedenken aufwerfen. Sie warnen, dass die Erlaubnis solcher Märkte Anreize für Gewalt oder den Missbrauch sensibler Informationen schaffen könnte.

Prediction Markets Haben Sich Schnell Entwickelt

Prediction Markets erlauben Nutzern, auf den Ausgang realer Ereignisse zu wetten. Menschen setzen Geld darauf, ob etwas passieren wird. Zudem ändern sich die Preise basierend auf den Meinungen der Masse. Diese Plattformen sind in der Krypto-Welt populär geworden. Viele nutzen Blockchain-Technologie oder digitale Token, um ihre Märkte zu betreiben.

In den letzten Jahren sind die Handelsvolumina stark gestiegen. Zum Beispiel verzeichneten Plattformen wie Polymarket während der US-Wahlen 2024 Milliarden von Dollar an Aktivität. Unterstützer sagen, diese Märkte helfen, „Kollektivwissen“ zu sammeln. Theoretisch können große Gruppen von Händlern Ergebnisse besser vorhersagen als Einzelpersonen.

Doch einige Märkte sind noch weiter gegangen. Nutzer haben auf Ereignisse wie Militärkonflikte oder Führungswechsel in ausländischen Regierungen gewettet. Diese Arten von Wetten werfen ethische Fragen auf. Ob Menschen an gewalttätigen oder tragischen Ereignissen profitieren sollten.

Gesetzgeber Sagen, Das Risiko Sei Zu Hoch

Der Death Bets Act zielt darauf ab, diese Arten von Märkten vollständig zu verbieten. Er würde für jede Plattform gelten, die von der Commodity Futures Trading Commission reguliert wird. Nach dem Vorschlag könnten Vorhersageplattformen keine Verträge anbieten, die sich auf Krieg, Terrorismus, Attentate oder den Tod von Personen beziehen.

Senator Schiff sagte, solche Märkte könnten gefährliche Anreize schaffen. Er warnte, dass Insiderwissen genutzt werden könnte, um von nationalen Sicherheitsereignissen zu profitieren. Vertreter Levin argumentierte ebenfalls, dass Wetten auf Krieg oder Tod in legalen Märkten nicht existieren sollten. Laut Unterstützern des Gesetzes sind klare Regeln notwendig, während die Regulierungsbehörden die Richtlinien für Prediction Markets überprüfen.

Branche Könnte Sich Verändern

Wenn der Death Bets Act Gesetz wird, könnte dies die Funktionsweise von Prediction Markets in den USA verändern. Plattformen, die solche Wetten akzeptieren, müssten diese möglicherweise entfernen. Andernfalls könnten sie mit Bußgeldern nach Bundesrecht belegt werden. Kritiker argumentieren, dass strenge Gesetze Aktivitäten ins Ausland treiben könnten. Es würde auch Märkte dezentralisieren, die schwerer zu regulieren sind.

Befürworter von Prediction Markets argumentieren, dass sie nützliche Informationen über globale Ereignisse liefern können. Sie sagen, diese Plattformen spiegeln oft die Erwartungen der Öffentlichkeit in Echtzeit wider. Gegner glauben jedoch, dass bestimmte Themen ethische Grenzen überschreiten.

Was Kommt Als Nächstes?

Der neue Gesetzesentwurf wurde gerade eingebracht. Er muss noch vom Kongress genehmigt werden, bevor er Gesetz werden kann. Da die US-Regierung politisch gespalten bleibt, könnte die Umsetzung Zeit in Anspruch nehmen. Dennoch zeigt die Einführung des Death Bets Act das wachsende Interesse an der Rolle von Prediction Markets im Krypto- und Finanzbereich. Während diese Plattformen weiter expandieren, scheinen die Gesetzgeber zunehmend darauf zu fokussieren, klare Grenzen zwischen Innovation und ethischen Vorgaben zu ziehen.

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