Hört auf, Geld für KOLs auszugeben, um Tweets zu posten! Web3-Marketingstrategien verlieren an Wirksamkeit. „Zunächst Themen schaffen" ist die richtige Lösung

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Traditionelle Web3-Marketing-Formeln—Ankündigungen veröffentlichen, KOLs für Promotion engagieren, Community-Diskussionen anregen—verlieren auf der Plattform X allmählich ihre Wirksamkeit. Am Beispiel der kürzlichen Starknet-Promotion erkennen die Zielgruppen längst, dass es sich um koordinierte Werbeaktionen handelt, und die Werbebotschaften werden einfach übersehen. Das neue Modell sollte Ankündigungen vom „Startpunkt“ zum „Endpunkt“ machen: Zuerst Themen schaffen, Debatten anregen, um wirklich im Bewusstsein zu bleiben. Dieser Artikel basiert auf einem Tweet von Stacy Muur und wurde von Dongqu übersetzt und überarbeitet.
(Vorgeschichte: Das FBI warnt, dass Iran möglicherweise „Selbstmord-Drohnen“ aus dem Meer nach Kalifornien schicken könnte—wie wahrscheinlich ist das?)
(Hintergrund: Kryptowährungs-Gesetze verzögern sich erneut! Führer des US-Senats: Das Marktstrukturgesetz wird voraussichtlich im April verabschiedet, das CBDC-Verbot wird vorerst geändert)

Inhaltsverzeichnis

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  • Analyse des Starknet-Promotionsfalls
  • Warum klassische Modelle scheitern
  • Neue Marketing-Architektur: Themen schaffen, dann Ankündigungen
  • Entwicklerakquise im B2B-Modell

Green Dots verfolgt monatlich die tatsächlichen Ergebnisse der KOL-Promotions auf X, analysiert die Vorgehensweisen verschiedener Web3-Marketing-Teams und identifiziert, welche Strategien und Post-Formate wirklich funktionieren. Doch die neuen Richtlinien für bezahlte Kooperationen, die von X eingeführt wurden, haben die Marketing-Ökologie auf der Plattform grundlegend verändert. Viele bisher übliche Promotion-Strategien sind nicht mehr wirksam. Stacy Muur hebt in ihrem Text die häufigsten Probleme bei aktuellen Web3-Promotions hervor und analysiert sie anhand des Starknet-Beispiels.

Autor erklärt: Dies ist kein Angriff auf Starknet—ihre technische Basis ist nach wie vor solide. Nach Airdrops und TGE gibt es zwar viele Zweifel, doch das Team arbeitet kontinuierlich an Entwicklung und Produkt-Iterationen, was lobenswert ist. Der Fokus dieses Artikels liegt jedoch nur auf einer Seite: der Marketing-Strategie. Die kürzliche Produktpromotion von Starknet ist ein typisches Beispiel dafür.

Analyse des Starknet-Promotionsfalls

Kürzlich hat Starknet das strkBTC [₿] eingeführt und dazu Content-Creator auf X engagiert, die eine äußerst traditionelle Promotion-Strategie umsetzen.

Obwohl die Promotion erst Ende Februar begann, haben einige Creator die bezahlte Kooperation auf X entsprechend gekennzeichnet. Der Fokus dieses Artikels liegt jedoch nicht auf der Offenlegung der Bezahlung, sondern auf der Wirksamkeit dieser Strategie selbst.

Am 10. Februar veröffentlichte Starknet eine weitere Ankündigung, woraufhin das Marketing-Team erneut KOLs für die Verbreitung mobilisierte. Die Vorgehensweise war identisch—zuerst ein Video-Ankündigung, dann Weiterverbreitung durch KOLs. Starknet probierte auch andere Kanäle, z.B. längere Artikel und Promotionen in koreanischen Communities.

Der Autor weiß nicht, wer diese Kampagne steuert oder ob Agenturen involviert sind. Er betrachtet es aus der Außenperspektive und aus Sicht eines Marketing-Profis.

Ein Problem ist auf den ersten Blick erkennbar: Die Auswahl der Creator für die Promotion ist offensichtlich zu lax.

X fungiert im Wesentlichen als „Sinnesebene“-Plattform. Idealerweise sollten Creator auf X für mehr Sichtbarkeit, Diskussionen und Community-Vertrauen sorgen. Doch wie sieht die Realität aus? Nicht so.

Wenn man die populärsten Beiträge im Februar, die Starknet erwähnen, mit einfachen Filtern überprüft, ist das Ergebnis eindeutig: Am häufigsten erwähnt wurde ein Beitrag von Warhol. Insgesamt gab es im Februar nur etwa 100 eigenständige Beiträge, die Starknet erwähnten und mehr als 10 Likes erhielten. Für ein bekanntes L2-Ökosystem ist das eine recht geringe Zahl.

Das ist die ungefähre Reichweite von Starknet auf X im Februar. Es wirft eine tiefere Frage auf—nicht nur die Krise von Starknet, sondern auch, dass traditionelle Web3-Marketing-Methoden auf X allmählich ihre Wirksamkeit verlieren.

Warum klassische Modelle scheitern

Seit Jahren lautet die Standardformel im Web3-Marketing: Ankündigung → KOL-Promotion → Community-Diskussion.

Früher, als die Timeline auf X noch nicht so voll war, die Erzählung stark war und die meisten Promotions nicht als bezahlte Kooperation erkennbar waren, funktionierte dieses Modell. Doch mit den folgenden Veränderungen funktioniert es nicht mehr:

Sobald Creator eine Bezahlkennzeichnung hinzufügen, wird diese in der Community sofort sichtbar. Nutzer sehen eine Ankündigung, und innerhalb von 24 Stunden tauchen 5 bis 10 ähnliche Werbeposts auf, die inhaltlich kaum unterscheiden—die Nutzer erkennen sofort die Struktur. Das fördert keine Diskussion, sondern signalisiert nur „noch eine Welle Werbung“.

Auf der Krypto-Twitter-Ökologie ist es selten, dass Werbeposts echte Community-Diskussionen anregen; meist werden sie einfach überscrollt. Die Community ist reifer geworden, Nutzer kennen die KOL-Marketing-Strategien.

Wenn dieselbe Gruppe von Creatorn mit leicht variierenden Formulierungen dieselbe Ankündigung zitiert, ist es für die Zielgruppe leicht, das als koordinierte Promotion zu erkennen. Sobald klar wird, dass es sich um eine Werbeaktion handelt, sinkt die Interaktionsrate drastisch—die Nutzer wechseln vom neugierigen Modus in den Filtermodus für Werbung.

X ist kein reiner Verteilkanal, sondern ein Narrationsraum. Nur wenn Ankündigungen von Web3-Projekten Kontroversen, Meme-Formate oder Resonanz zu aktuellen Narrativen auslösen, können sie wirklich zum Trending-Topic werden.

Ohne diese dynamischen Faktoren bleibt die Verbreitung nur kurzfristig sichtbar, aber sie kann das Bewusstsein der Nutzer nicht dauerhaft prägen. Um wirklich ein Thema zu werden, müssen Web3-Projekte die Reihenfolge ihrer Marketingaktivitäten umkehren.

Neue Marketing-Architektur: Themen schaffen, dann Ankündigungen

Das alte Modell lautet „Ankündigung → KOL-Promotion → Community-Diskussion“, das neue sollte umgekehrt sein: „Thema schaffen → Debatte anregen → Community-Inhalte generieren → schließlich Ankündigung veröffentlichen“. So wird die Ankündigung zum Abschluss, nicht zum Anfang.

Wenn ein Projekt die narrative Vorbereitung überspringt, kann die Promotion nicht effektiv starten.

Zurück zur Realität bei Starknet—sie trägt eine schwere Last. Die vorherige Airdrop-Phase hat Angst, Unsicherheit und Zweifel (FUD) ausgelöst. Nur mit Erklärvideos und Ankündigungen lässt sich das nicht auflösen. Das Projekt muss die Gesprächsrichtung aktiv steuern, und unterschiedliche Ziele erfordern unterschiedliche Marketing-Strategien.

Der richtige Ansatz ist, aktiv Kontroversen zuzulassen—nicht Kritik zu unterdrücken, sondern Themen zu entwerfen, die Debatten auslösen.

Dazu gehören gesponserte Posts im Ranglisten-Format, Vergleichsartikel zwischen Starknet und anderen Projekten sowie kontroverse Beiträge. Vielleicht wird die Timeline halbzeitig Starknet unterstützen, halbzeitig es kritisieren—doch beide Seiten erhöhen die Sichtbarkeit. Dramatik zu erzeugen ist kein schlechtes Marketing, sondern Stillstand ist es.

Statt lange PR-Artikel zu veröffentlichen (die kaum jemand liest), sollte man visuelle Infografiken, Ecosystem-Karten, Vergleichstabellen und kurze, anpassbare Frameworks für KOLs bereitstellen. Kreativen Raum zu geben, mit wiederverwendbarem Material zu arbeiten, ist viel wirkungsvoller als nur Zitate.

Die Zielsetzung ist nicht, einen guten Artikel zu schreiben, sondern Dutzende von Ablegern und Derivaten zu erzeugen—das ist die richtige Erzähl- und Verbreitungsstrategie.

Entwicklerakquise im B2B-Modell

Außerdem ist zu beachten: Entwicklerakquise ist grundsätzlich B2B. Ankündigungen auf X haben nur begrenzte Wirkung, um Entwickler zu gewinnen. Projekte sollten vielmehr auf Word-of-Mouth im Builder-Community setzen, Entwickler mit Tutorials und Tools unterstützen und eine Atmosphäre schaffen, in der „alle nutzen es“.

Wenn diese Dynamik einmal entsteht, ist es viel einfacher, Entwickler anzuziehen—sie folgen ebenfalls Trends.

Das traditionelle Web3-Marketing (Ankündigung → KOL-Weiterverbreitung) verschwindet auf X allmählich. Das neue Modell lautet: Themen designen → Interesse bei Creatorn wecken → Diskussionen auslösen → Community selbst fermentieren lassen.

Ankündigungen bleiben wichtig, sollten aber nicht mehr der Startpunkt, sondern der Abschluss einer Kampagne sein.

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