Stablecoin-Renditen könnten von den USA verboten werden? Ledger-Manager warnt: Die globale Regulierungslandschaft könnte umgestaltet werden

Gate News Nachrichten, 16. März: Der Leiter der Ledger-Region Asien-Pazifik, Takatoshi Shibayama, sagte, dass die globale Regulierung im Kryptowährungsbereich möglicherweise neue Wettbewerbsstrukturen entwickeln könnte, falls die USA letztlich die Ertragsverteilung bei Stablecoins verbieten. Einige Länder könnten diese Lücke nutzen, um attraktivere Politiken einzuführen.

Shibayama erklärte in einem Medieninterview, dass die US-Regulierungsbehörden derzeit an einem Gesetzesentwurf für Stablecoins arbeiten, der von der Bankenlobby vorangetrieben wird und eine Klausel enthält, die Drittanbieterplattformen verbietet, Nutzern Erträge aus Stablecoins anzubieten. Diese Regelung sorgt innerhalb der Branche für Kontroversen und ist eine der zentralen Meinungsverschiedenheiten im Gesetzgebungsprozess.

Er ist der Ansicht, dass bei einer vollständigen Einschränkung in den USA die ausländischen Regulierungsbehörden und die Emittenten von Stablecoins ihre Politik neu bewerten könnten, um zu diskutieren, ob Erträge oder Belohnungen an Nutzer ausgezahlt werden dürfen. Shibayama sagte, solche politischen Veränderungen könnten dazu führen, dass einige Gerichtsbarkeiten offenere Stablecoin-Regelwerke einführen, um Fintech-Unternehmen und Innovationen im Bereich digitaler Vermögenswerte anzuziehen.

Derzeit verfolgen einige Länder eine flexiblere Regulierung. Zum Beispiel gewährt die australische Aufsichtsbehörde bei bestimmten Stablecoin-Emissionen eine gewisse Ausnahmeregelung. Shibayama wies jedoch darauf hin, dass die meisten Stablecoin-Produkte außerhalb der USA weiterhin keine Erträge an Nutzer auszahlen, da ihr Design meist darauf ausgelegt ist, die Interessen des traditionellen Bankensystems zu wahren.

Gleichzeitig verändern sich die Schwerpunkte asiatischer Finanzinstitute im Bereich digitaler Vermögenswerte. Shibayama sagte, im vergangenen Jahr sei in Asien ein deutlicher Trend zu beobachten: Institutionen konzentrieren sich mehr auf Blockchain-Infrastruktur und die Tokenisierung von Finanzprodukten, anstatt direkt in Kryptowährungs-Assets zu investieren.

Er betonte, dass viele große Institutionen erforschen, wie Stablecoins über Blockchain ausgegeben, Vermögenswerte tokenisiert oder Zahlungssysteme verbessert werden können, während das Interesse an direktem Exposure bei Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowährungen vergleichsweise gering sei.

Die Haltung von Vermögensverwaltungsfirmen ist jedoch etwas anders. Shibayama sagte, einige Asset-Manager seien weiterhin dabei, Krypto-bezogene Anlageprodukte zu entwickeln, um das Anlageangebot für Kunden zu erweitern. Zudem, da in einigen Regionen derzeit keine verpflichtende Nutzung regulierter Verwahrstellen besteht, behalten einige Institutionen bei der Wahl ihrer Verwahrungsdienste eine gewisse Flexibilität.

Er ergänzte, dass mit der fortschreitenden Regulierung die institutionellen Investoren bei der Auswahl von digitalen Vermögensverwahrdiensten vorsichtiger werden und eher Anbieter bevorzugen, die über eine gültige Compliance und eine gute Sicherheitsbilanz verfügen.

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