Vietnams Kryptomarkt vor großem Umbruch! Regierung plant umfassende Sperrung ausländischer Börsen, Techcombank und 4 weitere Giganten schnappen sich erste Lizenzen

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Vietnam befindet sich derzeit in der Ausarbeitung neuer Vorschriften, um die Nutzung ausländischer Kryptowährungsplattformen durch die Bürger zu verbieten, um die zunehmenden Risiken des Kapitalabflusses zu bekämpfen. Gleichzeitig fördert die vietnamesische Regierung aktiv Pilotprojekte für inländische, regulierte Börsen, bei denen bereits fünf lokale Banken und große Brokerhäuser die erste Prüfung bestanden haben.
(Vorheriger Kontext: 00885 macht jährlich 60 % Gewinn! Nutzer sind begeistert: „Vietnam ist jetzt eine landesweite Aktien-Hype“, Freund und Onkel kündigen ihre Jobs, um professionell zu handeln)
(Hintergrund: Vietnam reguliert offiziell Kryptowährungsbörsen! Einführung eines Pilotprogramms für Handelsplattformen, Fokus auf Kapitalanforderungen und Cybersicherheit)

Inhaltsverzeichnis

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  • Maßnahmen gegen Kapitalabfluss: Regierung plant „Verbot ausländischer Transaktionen“
  • Fünf lokale Giganten im Rennen: Banken und Brokerhäuser überschreiten Grenzen
  • Sehr hohe Hürden: Kapitalbedarf von 10 Billionen VND

Als eines der führenden Länder bei der Akzeptanz von Kryptowährungen bereitet Vietnam eine bedeutende Maßnahme gegen seinen großen „Untergrund“-Handelsmarkt vor. Laut einem internen Dokument des vietnamesischen Finanzministeriums, das von Reuters zitiert wird, plant Hanoi, Bürger daran zu hindern, digitale Vermögenswerte auf ausländischen Plattformen zu handeln, und will alle Aktivitäten in das offiziell regulierte inländische System verlagern.

Maßnahmen gegen Kapitalabfluss: Regierung plant „Verbot ausländischer Transaktionen“

Dieses geplante Verbot ist die jüngste große Aktion der vietnamesischen Regierung seit Inkrafttreten des Gesetzes für die Digitaltechnologiebranche am 1. Januar 2026. Laut Chainalysis rangiert Vietnam auf Platz vier im globalen Kryptowährungs-Adoptionsindex, wobei im Zeitraum bis Juni 2025 allein im Inland digitale Vermögenswerte im Wert von über 200 Milliarden US-Dollar bewegt wurden.

Die Behörden sind zunehmend besorgt über diese Entwicklung, da unkontrollierte Krypto- und Stablecoin-Transaktionen zu den wichtigsten Kanälen für Kapitalflucht geworden sind. Das Finanzministerium zeigt in Dokumenten, dass Vietnam plant, die Verbindung zwischen inländischen Nutzern und internationalen Plattformen wie Binance, OKX usw. zu kappen, um die Marktführerschaft wieder in die Hände lizenzierter, inländischer Institutionen zu legen und die Finanzstabilität sowie die Geldwäschebekämpfung (AML) zu stärken.

Fünf lokale Giganten im Rennen: Banken und Brokerhäuser überschreiten Grenzen

Obwohl der Zugang zu ausländischen Kanälen eingeschränkt werden könnte, verfolgt die vietnamesische Regierung nicht das Ziel, den Markt vollständig zu eliminieren, sondern eine „regulierte Transformation“ zu fördern. Derzeit haben fünf starke lokale Unternehmen die erste Pilotphase bestanden und bereiten sich auf die Erteilung der ersten Lizenzen für Börsen vor. Zu diesen gehören:

  • Techcombank-Partnerunternehmen (vietnamesische Privatbank mit führender Stellung)
  • VPBank-Partnerunternehmen (große Bank mit Fokus auf digitale Finanzen)
  • LPBank (Filialbank mit Postnetz)
  • VIX Securities (bekannter Aktienbroker)
  • Sun Group (großer vietnamesischer Mischkonzern)

Sehr hohe Hürden: Kapitalbedarf von 10 Billionen VND

Die „Lizenzierungswettbewerb“ ist durch extrem hohe Anforderungen geprägt, die viele Start-ups abschrecken dürften. Laut den neuesten regulatorischen Details müssen Antragsteller für den Betrieb einer Kryptowährungsbörse folgende Voraussetzungen erfüllen:

  1. Mindestens 10 Billionen VND (ca. 380 Mio. USD) an Eigenkapital.
  2. Über 65 % der Anteile müssen von regulierten Finanzinstituten (Banken, Broker, Versicherungen) gehalten werden.
  3. Maximal 49 % ausländischer Anteilseigner, um die Kontrolle über die Finanzinfrastruktur zu sichern.

Außerdem verlangt die entsprechende Rechnungslegung (z. B. Rundschreiben Nr. 15/2026) ausdrücklich, dass Kundenvermögen vollständig vom Eigenkapital der Plattform getrennt werden. Steuerlich könnten private Investoren in Zukunft bei Transaktionen auf lizenzierte Plattformen 0,1 % Einkommenssteuer zahlen, während Unternehmensgewinne mit 20 % Körperschaftsteuer belastet werden.

Experten sind der Ansicht, dass Vietnam mit diesen Maßnahmen dem Vorbild Thailands und Südkoreas folgt, um die große Zahl privater Nutzer in regulierte Finanzprodukte umzuwandeln. Ob die forcierte Rückführung der Nutzer aus den liquiden globalen Märkten in die eher geschlossene lokale Plattformen jedoch zu Widerstand oder einer Zunahme illegaler Transaktionen führt, bleibt abzuwarten.

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