Arizona verklagt Kalshi wegen illegalen Glücksspiels, Kampf um bundesstaatliche Gerichtsbarkeit wird intensiv

預測市場監管白熱化

Der Generalstaatsanwalt von Arizona, Kris Mayes, kündigte am 17. März an, dass sein Büro strafrechtliche Anklagen gegen die Muttergesellschaft der Prognosemarkt-Plattform Kalshi erhoben hat. Die Vorwürfe umfassen den Betrieb eines illegalen Wettgeschäfts ohne Lizenz in Arizona sowie das Anbieten von Wahlwetten, die gegen Landesgesetze verstoßen. Ein Sprecher von Kalshi widersprach und betonte, dass das Unternehmen gemäß den Vorgaben der Bundeskommission für Handel mit Waren (CFTC) ausschließlich unter deren Zuständigkeit steht.

Anklagen in Arizona: Verstößt die Bezeichnung „Prognosemarkt“ gegen Glücksspielgesetze?

亞利桑那州起訴Kalshi
(Quelle: Office of the Arizona Attorney General)

Mayes erklärte, dass Kalshi es ermöglicht, dass Einwohner Arizonas auf Verträge zu Sportereignissen sowie auf landes- und bundesweite Wahlen wetten, was gegen die Gesetze Arizonas verstößt. Ihre klare Position: „Kalshi mag sich als ‚Prognosemarkt‘ bezeichnen, aber in Wirklichkeit betreibt es illegale Glücksspielaktivitäten und akzeptiert Wetten auf Wahlen in Arizona. Beides verstößt gegen die Gesetze des Bundesstaates. Kein Unternehmen hat das Recht, selbst zu entscheiden, welche Gesetze es befolgt.“

Laut dem Büro des Generalstaatsanwalts ist die direkte Ursache für die strafrechtlichen Anklagen, dass Kalshi „präventiv“ eine Zivilklage gegen Arizona eingereicht hat, um die Verantwortung nach Landesrecht zu umgehen. Die strafrechtlichen Vorwürfe sind eine Reaktion auf dieses Vorgehen. Arizona hat zuvor bereits ähnliche Klagen gegen Polymarket wegen ähnlicher Themen eingereicht.

Drei Bundesstaaten, drei Fälle, drei Ergebnisse

Kalshi sieht sich derzeit in mindestens drei Bundesstaaten rechtlichen Herausforderungen bezüglich der Zuständigkeit für Prognosemärkte gegenüber. Die Ergebnisse unterscheiden sich deutlich:

  • Arizona (neueste Entwicklung): Der Generalstaatsanwalt hat formell strafrechtliche Anklagen wegen unlizenzierter Wettaktivitäten und Wahlwetten eingereicht – die bislang schärfste landesweite Maßnahme

  • Ohio (letzte Woche): Das Gericht wies den vorläufigen Einstellungsantrag von Kalshi ab, da das Unternehmen nicht nachweisen konnte, dass seine Sportwettenverträge der exklusiven Zuständigkeit der CFTC unterliegen. Der Fall läuft weiter

  • Tennessee (Februar dieses Jahres): Ein Bundesrichter untersagte der Landesregierung, gegen Kalshi im Zusammenhang mit Glücksspielgesetzen vorzugehen, was eine günstige Präzedenz für die bundesstaatliche Zuständigkeit darstellt

Ein Kalshi-Sprecher kritisierte die Entscheidung im Tennessee-Fall und warf Arizona vor, „alle Mittel auszuschöpfen, um eine bundesweite Finanzbörse einzeln zu regulieren“, und betonte, dass die CFTC die bundesstaatliche Zuständigkeit für Kalshi bestätigt habe. Die Dienstleistung unterscheide sich deutlich von traditionellen Sportwettenanbietern und Casinos.

Eingreifen der CFTC: Positives Signal auf Bundesebene

Während die landesweiten Klagen weiter zunehmen, sorgt auch die Entwicklung auf Bundesebene für Aufmerksamkeit. Michael Selig, amtierender Vorsitzender der CFTC, hat nach dem Rücktritt der früheren Stellvertreterin Caroline Pham im Dezember letzten Jahres öffentlich erklärt, dass die Bundesaufsichtsbehörde die Prognosemarkt-Plattformen vor Eingriffen durch Bundes- oder Landesgerichte schützen werde.

Letzte Woche legte Selig einen Vorschlag für neue Regeln vor, wie die „Commodity Exchange Act“ auf Prognosemärkte angewendet werden soll, und forderte öffentlich Meinungen dazu. Dies könnte die rechtliche Grundlage für die Zuständigkeit der CFTC auf Bundesebene weiter klären. Sollte die CFTC schließlich formell eine Regel zur exklusiven bundesweiten Zuständigkeit für Prognosemärkte erlassen, würde dies die rechtlichen Spielräume der Bundesstaaten erheblich einschränken, um Kalshi und ähnliche Plattformen nach Landesrecht zu verfolgen.

Häufig gestellte Fragen

Was genau wirft Arizona Kalshi strafrechtlich vor?
Der Generalstaatsanwalt von Arizona beschuldigt Kalshi, ohne eine entsprechende Lizenz illegale Wettgeschäfte zu betreiben und Wahlwetten für Einwohner Arizonas anzubieten. Beide Handlungen gelten als Verstöße gegen die Gesetze des Bundesstaates.

Was ist die bundesstaatliche Zuständigkeitsbehauptung von Kalshi?
Kalshi argumentiert, dass es sich um eine legal regulierte Finanzbörse unter der Aufsicht der CFTC handelt und daher durch das „Vorrangprinzip“ des Bundes geschützt ist. Demnach haben die Bundesstaaten kein Recht, es nach Landesrecht zu verklagen. Das Unternehmen verweist auf ein günstiges Urteil eines Bundesgerichts in Tennessee, während das Ohio-Gericht diese Position in Frage stellt.

Welche potenziellen Auswirkungen haben die vorgeschlagenen Regeln der CFTC auf die Klagen gegen Kalshi?
Wenn die CFTC endgültig eine Regel zur bundesweiten exklusiven Zuständigkeit für Prognosemärkte erlässt, wären die Bundesstaaten an diese Regel gebunden. Das würde es erschweren, Kalshi und ähnliche Plattformen nach Landesrecht zu verfolgen, und könnte die rechtlichen Möglichkeiten insgesamt stark einschränken.

Original anzeigen
Disclaimer: The information on this page may come from third parties and does not represent the views or opinions of Gate. The content displayed on this page is for reference only and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Gate does not guarantee the accuracy or completeness of the information and shall not be liable for any losses arising from the use of this information. Virtual asset investments carry high risks and are subject to significant price volatility. You may lose all of your invested principal. Please fully understand the relevant risks and make prudent decisions based on your own financial situation and risk tolerance. For details, please refer to Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare