Gate News Nachrichten, 18. März: Die Ergebnisse der Vorwahlen für den demokratischen Senatskandidaten in Illinois, USA, sind bekannt. Vizegouverneurin Juliana Stratton hat den Abgeordneten Raja Krishnamoorthi besiegt und sich die Nominierung der Partei gesichert. Es wird erwartet, dass sie bei den Wahlen im November 2026 den Sitz gewinnt und in den Senat einzieht. Laut der Einschätzung des Cook Political Report gilt dieser Sitz als „festes demokratisches Gebiet“. Das Ergebnis der Vorwahlen entscheidet weitgehend über die endgültige Zuordnung.
Bei dieser Wahl erhielt Krishnamoorthi Unterstützung in Höhe von fast 10 Millionen US-Dollar vom Political Action Committee Fairshake der Krypto-Branche, während Stratton die Unterstützung des Gouverneurs JB Pritzker erhielt. Es ist bemerkenswert, dass Fairshake seine bisherige Strategie fortsetzte, hauptsächlich Ressourcen für Angriffe auf den Gegner statt für direkte Unterstützung einzusetzen, was jedoch das Wahlergebnis nicht beeinflusste.
In Bezug auf die Krypto-Politik bewertete die Organisation Stand With Crypto, die von US-Mainstream-CEX unterstützt wird, die beiden Kandidaten unterschiedlich. Krishnamoorthi erhielt aufgrund seiner bisherigen Abstimmungsbilanz und Umfrageantworten die Note „A“, während Stratton wegen fehlender klarer Krypto-Positionen mit „F“ bewertet wurde. Dieser Unterschied zeigt, dass der Einfluss der Krypto-Branche in der US-Regionalpolitik allmählich wächst, aber noch kein entscheidender Faktor ist.
Außerdem berichtete die Associated Press, dass ein weiterer von Fairshake unterstützter Kandidat, La Shawn Ford, ebenfalls die Vorwahlen gewann. Dieser PAC hatte fast 2 Millionen US-Dollar gegen seine Kampagne eingesetzt und wurde von seinem Team beschuldigt, irreführende oder verleumderische Werbung geschaltet zu haben. Eine entsprechende Reaktion steht noch aus.
Das Wahlergebnis zeigt, dass trotz zunehmender finanzieller Unterstützung der Krypto-Industrie im politischen Bereich die Wähler weiterhin mehr auf traditionelle politische Ressourcen und lokale Einflussfaktoren setzen. Marktbeobachter sind der Ansicht, dass die künftige US-Krypto-Politik vor allem von der Gesetzgebung auf Bundesebene abhängen wird, nicht von einzelnen Landtagswahlen. Gleichzeitig bleiben die politischen Erwartungen an Mainstream-Assets wie Bitcoin und Ethereum eng mit dem regulatorischen Rahmen des Kongresses verbunden. (CoinDesk)