Strategy Gründer Michael Saylor kündigt die neueste Nachkäufe an: Er hat etwa 22.337 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von ca. 70.194 USD gekauft, was rund 1,57 Milliarden USD entspricht. Insgesamt hält das Unternehmen jetzt 761.068 Bitcoin mit einem Buchwert von über 57,6 Milliarden USD.
(Vorheriger Kontext: 640.000 Bitcoin stehen auf der Kippe: MicroStrategy’s lebensgefährliches Wagnis)
(Hintergrund: Entschlüsselung von MicroStrategy Strategy und Michael Saylor’s Finanzmagie)
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Die Bitcoin-Käufe von Strategy zeigen keine Anzeichen eines Stopps. Am 15. März veröffentlichte Gründer Michael Saylor auf X die neueste Positionsübersicht: Das Unternehmen hat etwa 22.337 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von ca. 70.194 USD gekauft, insgesamt rund 1,57 Milliarden USD investiert – eine der größten Einzelkäufe in jüngster Zeit.
Strategy hat 22.337 BTC für ca. 1,57 Mrd. USD zu ca. 70.194 USD pro Bitcoin erworben. Stand 15.03.2026 halten wir 761.068 $BTC, erworben für ca. 57,61 Mrd. USD, zu einem Durchschnittspreis von ca. 75.696 USD pro Bitcoin. $MSTR $STRC https://t.co/6hv6PjzOKQ
— Michael Saylor (@saylor) 16. März 2026
Bis zum 15. März 2026 besitzt Strategy insgesamt 761.068 Bitcoin, mit einem Gesamtkaufpreis von etwa 57,61 Milliarden USD, was einem durchschnittlichen Kostenpreis von ca. 75.696 USD pro Bitcoin entspricht.
Bemerkenswert ist, dass der aktuelle Kaufpreis von 70.194 USD unter dem durchschnittlichen Gesamtkostenpreis liegt – eine Differenz von fast 5.500 USD. Das bedeutet, dass diese Nachkäufe den durchschnittlichen Buchwert pro Bitcoin leicht verwässern, was langfristig eine positive Wirkung für die Strategie hat – falls der Bitcoin-Preis über dem Durchschnitt wieder steigt, erhöht sich die buchmäßige Gewinnspanne von Strategy weiter.
Bei einem aktuellen Marktpreis von etwa 84.000 USD pro Bitcoin ist der Wert des Bestands auf über 640 Milliarden USD gestiegen, gegenüber den ursprünglichen Kosten von 57,61 Milliarden USD ergibt sich ein buchmäßiger Gewinn von rund 64 Milliarden USD.
Strategy hat öffentlich erklärt, dass das Ziel bis Ende 2026 bei 1 Million Bitcoin liegt. Bei den aktuellen 761.068 Bitcoin fehlen noch etwa 239.000, die Lücke ist also noch groß.
Um das Ziel bis Jahresende zu erreichen, müsste Strategy durchschnittlich etwa 6.158 Bitcoin pro Woche kaufen. Bei aktuellem Kurs entspricht das einer Investition von über 500 Millionen USD pro Woche.
Hinter diesem Plan steckt die „42/42-Strategie“ – ein Vorhaben, innerhalb von zwei Jahren durch Aktien- und festverzinsliche Emissionen bis zu 84 Milliarden USD für den Bitcoin-Kauf zu sammeln. Laut CoinDesk-Analysen setzt Strategy zunehmend auf Stammaktien (statt Wandelanleihen), um die Käufe zu finanzieren. Das zeigt, dass die Kapitalmärkte die Strategie weiterhin unterstützen, allerdings steigt auch der Druck auf die Aktionäre durch mögliche Verwässerung.
Seit Beginn der Bitcoin-Reserve-Strategie im Jahr 2020 wird Saylor bei jedem Nachkauf mit Zweifeln konfrontiert: zu hohe Hebelwirkung, Konzentrationsrisiko, Verwässerung der Aktionärsinteressen. Der Aktienkurs von Strategy (MSTR) schwankt in den letzten Jahren stark mit dem Bitcoin-Preis, was einigen Investoren enorme Gewinne brachte, anderen aber bei Rücksetzern Verluste.
Der jüngste Nachkauf erfolgte in einer Phase, in der Bitcoin nach einem Hoch zu Jahresbeginn auf rund 80.000 USD korrigiert hatte und sich seitdem in einer Seitwärtsbewegung befindet. Saylor wählte bewusst, in dieser Phase zu einem Preis unter den Durchschnittskosten nachzukaufen. Das wird von außen als klares Bekenntnis zu langfristigem Bitcoin-Wachstum interpretiert und signalisiert, dass er die laufende Umsetzung des Plans weiter vorantreibt.
Für Investoren, die MSTR oder direkt Bitcoin halten, ist jeder Nachkauf von Strategy ein wichtiger Indikator für die Marktstimmung.