Die Federal Reserve hält die Zinssätze unverändert, Bitcoin gerät unter Druck und nähert sich 70.000 US-Dollar, während der Konflikt im Iran die Markunsicherheit verschärft

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Gate News Nachrichten, am 19. März hielt die Federal Reserve den Leitzins unverändert bei 3,50 % bis 3,75 %, was den Markterwartungen entspricht. Das Abstimmungsergebnis war 11 zu 1, die einzige Gegenstimme kam von Stephen Milan, der eine Zinssenkung um 25 Basispunkte befürwortete. Die Federal Reserve führte an, dass die Unsicherheit durch den Konflikt zwischen den USA und Iran sowie der jüngste Anstieg der Ölpreise auf fast 100 US-Dollar pro Barrel entscheidende Faktoren für diese Entscheidung seien.

FOMC-Chef Powell erklärte, dass die Auswirkungen der Nahostlage auf die US-Wirtschaft kurzfristig unklar seien. Steigende Energiepreise könnten die Gesamtinflation anheizen, doch Dauer und Umfang seien schwer vorherzusagen. Er betonte, dass die US-Wirtschaftsaktivität stetig wächst, die Verbraucherausgaben robust sind und die Unternehmensinvestitionen zunehmen, während Anzeichen einer Schwäche im Immobilien- und Arbeitsmarkt sichtbar werden. Die Inflationserwartung für 2026 wurde auf 2,7 % angehoben, für 2027 wird ein Rückgang auf 2,2 % erwartet.

Die Marktreaktion auf die Entscheidung der Federal Reserve war deutlich. Der Bitcoin-Preis fiel auf etwa 70.000 US-Dollar, ein Rückgang von 5,13 % am Tag. Gleichzeitig sanken der Nasdaq-Index und der S&P 500 jeweils um 0,55 %. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen stieg leicht auf 4,21 %. In einem Umfeld hoher Zinsen fließt Kapital meist in sicherere Anlagen, während niedrige Zinsen Risikoanlagen wie Bitcoin, Ethereum und Aktien stützen. Die „Dot Plot“ der Fed zeigt, dass für 2026 eine Zinssenkung um 25 Basispunkte geplant ist, gefolgt von einer weiteren Senkung 2027.

Analysten sind vorsichtig. Arthur Hayes sagte, er wolle auf eine Zinssenkung der Fed warten, bevor er mehr Bitcoin kauft, und vermutet, dass der Iran-Krieg eine Lockerung der Geldpolitik zur Unterstützung der Verteidigungsausgaben bewirken könnte. Makroökonom Lyn Alden wies darauf hin, dass die Fed in eine Phase des „schrittweisen Gelddruckens“ eingetreten sei, die die Assetpreise langsam steigen lasse.

Insgesamt steht die Fed unter Druck, ihre Doppelziele der Preisstabilität und maximalen Beschäftigung zu erreichen. Powell betonte, dass die Entwicklung im Nahostkonflikt weiterhin beobachtet werde, um zu entscheiden, ob weitere geldpolitische Maßnahmen ergriffen werden.

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