Anthropic stellt Claude Code Channels Forschungs-Vorschau vor, die es AI-Agenten erstmals ermöglichen, über MCP-Server-Architektur Echtzeit-Benachrichtigungen von Telegram und Discord zu empfangen und so eine bidirektionale Kommunikation zu realisieren; Nutzer können dadurch Chat-Nachrichten verwenden, um entfernte Überwachungsaufgaben auf der Blockchain zu steuern.
(Vorgeschichte: Claude-Nutzung verdoppelt! Anthropic bietet zeitlich begrenztes Angebot, taiwanesische Nutzer profitieren fast ganztägig)
(Hintergrund: OpenClaw-Update nächste Woche: Unterstützung für Claude Code und OpenAI Codex, Gründer Steinberger programmiert weiterhin)
Anthropic hat heute offiziell die „Channels“-Funktion für Claude Code eingeführt, um ein langjähriges Nutzerproblem zu lösen: AI-Agents müssen am Terminal überwacht werden. Jetzt können Entwickler einfach eine Telegram-Nachricht senden, um Claude auch unterwegs fernzusteuern.
Channels basiert auf einer MCP-Server-Architektur. Laut offizieller Dokumentation ermöglicht dieses System, externe Ereignisse „zu pushen“ in laufende Claude Code-Workflows, sodass Claude sofort auf externe Ereignisse reagieren kann, anstatt nur passiv auf Eingaben zu warten. Zudem unterstützt Channels bidirektionale Kommunikation, sodass der AI-Agent über denselben Kanal antworten kann, was einen vollständigen Dialog ermöglicht.
Ein weiterer Schritt: Diese Funktion realisiert eines der Vorteile von OpenClaw: die Integration des AI-Assistenten in Kommunikationssoftware. Nutzer können jederzeit soziale oder physische Aufgaben delegieren und nach Abschluss sofort Benachrichtigungen erhalten, was eine 24/7-Personalisierung ermöglicht.
Der Forschungs-Vorschau unterstützt derzeit drei Kanäle: Telegram, Discord und die lokale Testumgebung fakechat (localhost:8787).
Der Installationsprozess ist sehr einfach:
Die Discord-Konfiguration ist ähnlich, erfordert jedoch vorher die Erstellung eines Bots im Developer Portal. Detaillierte Anleitungen sind in der offiziellen Dokumentation verfügbar.
Anthropic verfolgt bei der Sicherheit einen vorsichtigen Ansatz, Channels sind mit drei Schutzebenen ausgestattet:
Erstens: Sender-Allowlist — Nur verifizierte Telegram- oder Discord-Konten, die den Koppelungsprozess durchlaufen haben, können Nachrichten an Claude senden. Unbekannte Nutzer können nicht direkt in laufende Workflows eindringen.
Zweitens: Bei jedem Start muss der --channels-Parameter explizit angegeben werden. Claude Code aktiviert keine Kanäle automatisch, was das Risiko unbeabsichtigter Offenlegung reduziert.
Drittens: Externe Plugins unterliegen strengen Whitelist-Kontrollen: Derzeit akzeptiert --channels nur Plugins aus der offiziellen Anthropic-Allowlist. Für eigene, selbst entwickelte Kanäle ist die Verwendung des Flags --dangerously-load-development-channels erforderlich, das klar auf Risiken hinweist.
Unternehmensseitig sind Channels in Team- und Enterprise-Plänen standardmäßig deaktiviert; Administratoren müssen sie manuell aktivieren. Pro- und Max-Privatnutzerpläne haben die Funktion standardmäßig aktiviert, aber jeder Start erfordert eine aktive Zustimmung des Nutzers.