Insiderhandel? Trump-„Verhandlungserklärung" – vierzehn Minuten davor Rohöl leergekauft, Händler verdient 60 Millionen Dollar

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Amerikanischer Präsident Donald Trump hat kürzlich Äußerungen zur geopolitischen Lage im Nahen Osten gemacht, die zu erheblichen Schwankungen bei internationalen Ölpreisen und den US-Aktienmärkten führten. Hinter diesem Marktturbulenzen wurde jedoch eine äußerst präzise Großtransaktion entdeckt, die starke Zweifel an Insiderhandel aufkommen ließ. Ein Trader enthüllte auf X, wie die Wall Street politische Entscheidungen durch Zeitverzögerungen und regulatorische Schlupflöcher systematisch ausnutzt, um Arbitrage zu betreiben.

Trump kündigt Friedensgespräche mit Iran an – Internationale Ölpreise fallen um mehr als 5 %

Am Dienstag, dem 24. März, äußerte US-Präsident Trump im Oval Office, dass die USA derzeit „mit dem Iran verhandeln“ und die Teheraner Regierung eine Friedensvereinbarung anstrebe. Trump betonte, aufgrund der laufenden Verhandlungen habe er beschlossen, die Drohung gegen iranische Energieinfrastruktur zurückzuziehen. Die Nachricht führte zu einer schnellen Reaktion des Marktes: Brent-Rohöl-Futures fielen um etwa 6% auf rund 96 USD pro Barrel; US WTI-Rohöl-Futures sanken ebenfalls um ca. 5%.

Plötzliche außergewöhnliche Großtransaktion: Präzises Long bei US-Aktien, Short bei Rohöl

Noch vor der offiziellen Erklärung Trumps wurden Hinweise auf ungewöhnliche Handelsaktivitäten sichtbar. Daten zeigten, dass kurz vor Trumps Ankündigung, den Angriff auf den Iran zu stoppen, innerhalb von nur fünf Minuten extrem große Transaktionen stattfanden. Ein Trader kaufte US-Standard & Poor’s 500 Index (ES) Futures im Wert von bis zu 1,5 Milliarden USD und verkaufte gleichzeitig Rohöl-Futures im Wert von 192 Millionen USD. Diese Orders waren 4 bis 6 Mal so groß wie das durchschnittliche Handelsvolumen zu dieser Zeit. Auf der Plattform X kursierten Berichte, dass jemand vor Trumps Post mit mehreren Hundert Millionen USD gewettet hatte und dadurch enorme Gewinne erzielte – eine klare Insidertransaktion und Korruptionsvorwürfe wurden laut.

Trader: Mit „TACO“-Modell 60 Millionen USD Gewinn

Angesichts der Aufregung im Markt schilderte der angebliche Betreiber dieser Transaktion, Peter Girnus, den Ablauf. Er berichtete, er habe um 6:47 Uhr morgens einen 90 Sekunden dauernden Anruf erhalten, und kurz vor Börseneröffnung um 6:50 Uhr, in der ruhigsten Handelsphase, 1,5 Milliarden USD in den S&P 500 Futures gekauft und Rohöl-Futures im Wert von 192 Millionen USD short gegangen. 14 Minuten später veröffentlichte Trump auf Truth Social einen Beitrag über Friedensgespräche. Der S&P 500 stieg sofort um 2,5%, Rohöl fiel um 6%, was ihm vor dem Weckerklingeln der meisten Amerikaner einen Gewinn von 60 Millionen USD einbrachte.

„Wenn du schon vorher weißt, was passieren wird, sind 14 Minuten eine lange Zeit.“ Peter Girnus beschreibt in seinem Beitrag die Stimmung vor den drei Bildschirmen, während er auf die Entwicklung wartete. Er erklärt weiter, dass diese Art von Operationen in ihrem Trading-Desk als „TACO“ bezeichnet werden (Trump Always Chickens Out – Trump zögert immer): Meistens steigt die Lage am Freitag, am Montag wird dann nachgegeben, und die Trader profitieren vom Zeitunterschied zwischen Entscheidung und öffentlicher Mitteilung. Er betreibt sogar einen Slack-Kanal namens „taco-tuesday“, der automatisch die neuesten geopolitischen Schlüsselwörter aus Truth Social aktualisiert.

Enthüllung der US-Finanzregulierungsschwäche

Neben der Handelsstrategie kritisierte Peter Girnus direkt die US Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Er wies darauf hin, dass von den fünf Mitgliedern der CFTC derzeit nur ein Mitglied im Amt ist, die anderen vier Sitze bewusst „leer gehalten“ werden, obwohl es Bewerbungen gibt. Dadurch sei die Behörde kaum in der Lage, echte Abstimmungen oder Untersuchungen durchzuführen. Zwar markiere das System diese „anomalien“ im Handel, doch bleibe es bei einer bloßen Markierung ohne tatsächliche Ermittlungen.

Er ist der Ansicht, dass das allgemein bekannte Insidergeschäft nur bei kleinen Mengen wie bei Dinner-Party-Flüstereien verfolgt werde, während er selbst in einem Markt mit Entscheidungsträgern, kaum Regulierung und der Präsidenten-Community als stärkster Preismechanismus Milliarden-Dollar-Transaktionen tätige. „Das ist kein Insiderhandel, das ist Infrastruktur.“ schrieb Girnus am Ende. „Dieses Spiel wird nicht manipuliert, weil alle Komponenten nach festen Vorgaben funktionieren, inklusive des Anrufs um 6:47 Uhr. Ich habe keine Systemlücke ausgenutzt. Ich bin das System.“

Dieser Artikel: Insiderhandel? Trump „Verhandlungsstatement“ 14 Minuten vor Short bei Rohöl, Trader macht 60 Millionen USD Gewinn erschien zuerst bei Chain News ABMedia.

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