Aufgrund des vom Westen unterstützten Vorgehens gegen den Iran eskaliert der Krieg, wodurch die Energieversorgung im Nahen Osten blockiert wird; die internationalen Ölpreise steigen unaufhörlich weiter. Die südkoreanische Regierung prüft derzeit, ob sie, falls die Ölpreise weiter die Marke von 120 bis 130 US-Dollar pro Barrel erreichen, die aktuell nur für öffentliche Stellen geltende Energiesparmaßnahme der „Kennzeichenbeschränkung“ auf die gesamte Bevölkerung ausweiten wird. Dies ist das erste Mal, dass Südkorea seit dem Golfkrieg im Jahr 1991 landesweite Fahrbeschränkungen bewertet, um den inländischen Energiebedarf umfassend zu steuern.
Südkoreas Fahrverbote sollen auf die allgemeine Bevölkerung ausgeweitet werden
Derzeit liegt der Preis für Öl-Futures der Sorte WTI bei ungefähr 101 US-Dollar, der für Brent-Futures bei etwa 105 US-Dollar. Berichten zufolge könnte die südkoreanische Regierung, falls die Ölpreise weiter auf 120 bis 130 US-Dollar steigen, die Vorschriften zur Begrenzung des Einsatzes von Privat-Pkw auf die Allgemeinheit ausweiten – von öffentlichen Einrichtungen hin zur privaten Bevölkerung. Die südkoreanische Regierung erklärte, dass bei einer Verschlechterung der Lage im Nahen Osten die Alarmstufe für nationale Ressourcen-Sicherheitskrise auf die zweithöchste Stufe „Warnung“ angehoben werde; dann müsse zwangsläufig gehandelt werden, um den Konsum zu dämpfen. Gleichzeitig werde die Regierung auch prüfen, wie die Kraftstoffsteuer weiter gesenkt werden kann, um die Belastung für die Bürger zu verringern.
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Zur Abfederung von Energieauswirkungen wurde in Südkorea ein Notfall-Komitee für wirtschaftliches Krisenmanagement eingerichtet
Südkorea ist in hohem Maße auf im Nahen Osten importierte Energie angewiesen: Bis zu 70% des Rohöls und 20% des verflüssigten Erdgases stammen aus dieser Region. Seit Ende Februar, als der Krieg ausbrach und die Hormus-Straße, die ein Fünftel des weltweiten Energie-Transports kontrolliert, durch den Iran faktisch blockiert wurde, schwankte der globale Energiemarkt stark und entfachte zugleich erneut den Inflationsdruck. Um auf die Krise zu reagieren, wies Präsident Lee Jae-myung an, ein proaktives Notfall-Reaktionssystem zu starten. Der Premierminister Kim Min-seok kündigte daraufhin umgehend die Einrichtung eines ressortübergreifenden „Notfall-Wirtschaftsreaktionsteams“ an, das zwei Mal pro Woche tagt. Es soll die Auswirkungen des Krieges auf Energie, die Gesamtwirtschaft, die Finanzmärkte und die Lebenshaltung der Bevölkerung umfassend überwachen. Gleichzeitig richtete das Präsidialamt auch ein Notfallbüro für wirtschaftliche Lage ein, um die schlimmstmögliche Entwicklung zu verhindern.
Betriebstaktung von Kraftstoffpreisen einfrieren und Energiewende vorantreiben, Beschränkungen für Kohle- und Kernkraft lockern
Angesichts der kräftigen Explosion der Energiepreise, wie sie seit fast dreißig Jahren zum ersten Mal zu sehen ist, hat die südkoreanische Regierung erstmals Maßnahmen zur Festlegung von Kraftstoffpreisobergrenzen ergriffen. Gleichzeitig passt Südkorea die Energiehaushaltsstruktur umfassend an: Nicht nur werden die Betriebsbeschränkungen für kohlebefeuerte Stromerzeugung um die bisherige Obergrenze von 80% aufgehoben, sondern auch die Auslastung der Kernkraftwerke von etwa 70% auf über 80% erhöht. Der Ökonom Park Seok-gi von JPMorgan betonte, dass diese Krise die Verwundbarkeit der Energie-Struktur Südkoreas verdeutliche. Er forderte die Regierung auf, den Ausbau von Kernenergie und erneuerbaren Energien zu beschleunigen, um auf künftige mögliche Störungen in der Lieferkette zu reagieren.
Unternehmen reagieren mit Energiesparen, Präsident Lee Jae-myung sorgt sich wegen der Krise „und kann nachts nicht schlafen“
Derzeit hat die südkoreanische Regierung bereits eine fünf-Tage-Notfallmaßnahme mit wechselnder Geschwindigkeitsbeschränkung nach der letzten Ziffer des Kennzeichens für öffentliche Einrichtungen umgesetzt und fordert die Bevölkerung auf, die Dauer des Duschens zu verkürzen und das Smartphone tagsüber aufzuladen, um Energie zu sparen. Große Unternehmen wie Samsung Electronics (Samsung Electronics) und die SK Group haben auf den Aufruf der Regierung reagiert und ermutigen ihre Mitarbeiter, weniger zu fahren und Energiesparmaßnahmen umzusetzen. Mehrere Politiker teilen außerdem über soziale Medien Fotos vom Nutzen des öffentlichen Nahverkehrs und vom Fahrradfahren, um mit gutem Beispiel voranzugehen. Präsident Lee Jae-myung hofft, dass im ganzen Land eine beschleunigte Umstellung auf erneuerbare Energien wie Elektroautos erfolgt, und erklärte, dass das Energieproblem „so ernst ist, dass sogar ich nicht schlafen kann“.
(Philippinen erklären „nationale Energiesofortlage“: Ölreserven reichen nur noch 45 Tage)
Dieser Artikel Internationaler Ölpreis steigt in die Höhe! Südkorea plant, die „landesweiten Fahrzeugfahrverbote“ wieder in Betrieb zu nehmen, um die Energiekrise so früh wie möglich zu bekämpfen. Die früheste Erwähnung findet sich bei Chain News ABMedia.