Morgan Stanley: Wird nicht bei Bitcoin stehen bleiben und bewertet tokenisierte Vermögenswerte sowie Krypto-Steuerlösungen

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Morgan Stanley Digital Asset-Strategiechef Amy Oldenburg hat kürzlich gesagt: „Wir werden nicht bei Bitcoin stehen bleiben. Es geht dabei wirklich um eine längere Reise, und wir haben noch einen weiten Weg vor uns.“ Laut einem Bericht von Decrypt erweitert der Wall-Street-Riese sein Kryptoinvestment-Engagement umfassend: von Bitcoin-ETFs bis hin zu tokenisierten Vermögenswerten, Krypto-Steuerlösungen und direkten Handelsangeboten.

Tokenisierte Geldmarkt-Fonds: „Definitiv die Richtung der Zukunft“

Oldenburg bezeichnet tokenisierte Geldmarkt-Fonds „absolut als die vorwärtsgerichtete Entwicklung auf der Produkt-Roadmap“. Das Ziel ist, traditionelle Finanzanlagen in digitaler Form auf der Blockchain abzubilden und über mehrere Anlageklassen hinweg. Derzeit gibt es bereits Präzedenzfälle: Der tokenisierte Fonds von BlackRock, BUIDL, ist auf 2,3 Milliarden US-Dollar gewachsen, und der Digital Interest Token von Fidelity hält ebenfalls etwa 172 Millionen US-Dollar.

Über Parametric Krypto-Steuerverluste ernten

Morgan Stanley plant, über sein Tochterunternehmen Parametric Strategien zur steuerlichen Verlustverrechnung (tax-loss harvesting) für digitale Vermögenswerte zu untersuchen. Diese Strategie ermöglicht es Kunden, Kapitalertragsteuern auszugleichen, indem sie verlustbringende Krypto-Positionen verkaufen—ein im klassischen Wealth Management gängiges, aber im Krypto-Bereich bisher noch nicht breit angewandtes Instrument.

Bitcoin-ETFs und mehr Produktlinien

Morgan Stanley hat diese Woche gerade den eigenen Spot-Bitcoin-ETF auf den Markt gebracht; am ersten Tag verzeichnete er bereits rund 46 Millionen US-Dollar Nettozuflüsse, und die Gebührenquote liegt nur bei 0,14 %. Darüber hinaus hat das Unternehmen im Januar einen Antrag für Ethereum- und Solana-ETFs eingereicht; derzeit werden diese geprüft.

Im Bereich des direkten Handels plant Morgan Stanley, über seine E*TRADE-Plattform in Zusammenarbeit mit Zerohash einen Kryptohandelsservice anzubieten. Gleichzeitig untersucht das Unternehmen auch Bitcoin-Ertrags- und Kreditdienstleistungen. Derzeit können mehr als 15.000 Vermögensverwaltungsberater innerhalb von Morgan Stanley qualifizierten Kunden bereits Fidelity- und BlackRock-Third-Party-Spot-Bitcoin-ETFs empfehlen.

Der Kryptowettbewerb traditioneller Finanzriesen

Morgan Stanleys entschlossene Aufstellung spiegelt einen grundlegenden Wandel in der Haltung der Wall Street gegenüber Krypto-Assets wider. Von abwartender Haltung oder gar Ablehnung vor einigen Jahren hin zu aktivem Wettbewerb bei ETFs, Tokenisierung, Steuerinstrumenten und direktem Handel: Traditionelle Finanzinstitute verlagern Krypto von „Fachberichten“ hin zu „Produktlinien“. Vor dem Hintergrund, dass Bitcoin kürzlich die Marke von 72.000 US-Dollar durchbrochen hat, sorgen die anhaltenden Zuflüsse institutioneller Gelder für strukturelle Unterstützung am Markt.

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