Laut Onchain-Analytics-Firma CryptoQuant wurde der etwa 20%ige Preisanstieg von Bitcoin im April – von rund 66.000 US-Dollar auf bis zu 79.000 US-Dollar – durch spekulative Nachfrage nach Perpetual-Futures getrieben, nicht durch fundamentalen Spot-Kauf, was das Risiko von Korrekturen erhöhte.
Der Leiter der Forschung bei CryptoQuant, Julio Moreno, stellte fest, dass die Perpetual-Futures-Nachfrage der einzige Treiber des Rallys gewesen sei, während die scheinbare Spot-Nachfrage den ganzen April über negativ blieb. Diese Divergenz – steigende Futures-Positionierung bei gleichzeitig schrumpfender Spot-Nachfrage – geht historisch ungedeihlichen Kursgewinnen voraus. Der Bull Score Index des Unternehmens sank im April von 50 auf 40 und kehrte damit in den bärischen Bereich zurück, was darauf hindeutet, dass sich die Onchain-Grundlagen nach der spekulativen Rally verschlechterten. Bitcoin wurde Anfang Mai bei rund 78.500 US-Dollar gehandelt.