JPMorgan: Die Verkaufswelle auf dem Kryptomarkt neigt sich dem Ende zu, Anzeichen für eine Bodenbildung bei Bitcoin tauchen auf

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JPMorgan’s neueste Forschungsbericht weist darauf hin, dass die Korrektur im Kryptowährungsmarkt möglicherweise bereits nahe am Ende ist. Betrachtet man die ETF-Geldflüsse, die Positionen im Futures-Markt sowie die allgemeine Risikostimmung, deuten die Anzeichen darauf hin, dass die riskoreduzierenden Verhaltensweisen, die den Markt Ende letzten Jahres dominierten, deutlich nachgelassen haben. Der Markt befindet sich allmählich in einer Konsolidierungs- und Stabilisationsphase, anstatt eine neue Abwärtswelle zu starten.

Ende des Jahres verstärkte Risikoreduzierung, ETF-Geld fließt deutlich ab

JPMorgan stellt fest, dass im vierten Quartal 2025 im Kryptowährungsmarkt erheblicher Verkaufsdruck herrschte. Bitcoin- und Ethereum-Spot-ETFs verzeichneten im Dezember große Kapitalabflüsse, während gleichzeitig globale Aktien-ETFs Rekordzuflüsse verzeichneten, was einen starken Kontrast darstellt.

Diese Divergenz bei den Kapitalflüssen spiegelt wider, dass Investoren vor Jahresende ihre Vermögenswerte neu ausrichteten und ihre Exponierung gegenüber Hochrisikoanlagen wie Kryptowährungen deutlich reduzierten. Dies war ein wichtiger Hintergrundfaktor für die Marktanpassung.

Preisrückgänge und erhöhte Volatilität, Markt befindet sich in einer Seitwärtsphase

Nach einer Phase bedeutender Kursgewinne in der vorherigen Bullenmarktbewegung sind Bitcoin und Ethereum in den letzten Monaten deutlich zurückgegangen. Bitcoin fiel vom Hoch zweistellig prozentual, die meisten führenden Altcoins verzeichneten noch stärkere Kursverluste.

JPMorgan ist der Ansicht, dass diese Korrektur mit zunehmender Volatilität und nachlassender Risikobereitschaft einherging. Nach den starken Anstiegen im letzten Jahr bewegen sich Kryptowährungen nun in einer Seitwärtsrange, der Markt zeigt kurzfristig keine klare Richtung.

Daten im Januar verbessern sich, ETF- und Futures-Märkte zeigen erste Stabilitätszeichen

Allerdings beobachtet JPMorgan seit Januar 2026 mehrere Indikatoren, die eine Trendwende anzeigen. Die Kapitalabflüsse aus Bitcoin- und Ethereum-ETFs beginnen sich zu verringern, was auf eine allmähliche Entspannung des Verkaufsdrucks hindeutet.

Gleichzeitig zeigen die Perpetual-Futures-Märkte sowie die Positionen, die anhand der Futures-Daten der Chicago Mercantile Exchange (CME) erstellt wurden, ähnliche Bodenbildungs-Signale. Dies deutet darauf hin, dass sowohl Privatanleger als auch institutionelle Investoren, die in den letzten Quartalen die Marktpositionen reduziert haben, dies größtenteils abgeschlossen haben.

Der Bericht weist außerdem darauf hin, dass MSCI im Index-Review im Februar 2026 beschlossen hat, Bitcoin und kryptobasierte Unternehmen vorerst nicht aus seinen globalen Aktienindizes zu entfernen, was die Marktstimmung positiv beeinflusst.

JPMorgan ist der Ansicht, dass diese Entscheidung das Risiko passiver Verkäufe durch Indexanpassungen verringert, insbesondere im Hinblick auf Investitionen im Zusammenhang mit Strategy (ehemals MicroStrategy). Kurzfristig könnte dies den Markt entlasten.

Ursachen für die schlechte Liquidität sind nicht der Hauptgrund, sondern die Risikoreduzierung

In Bezug auf die Behauptung, dass der Marktverfall auf eine Verschlechterung der Liquidität zurückzuführen sei, widerspricht JPMorgan in seinem Bericht. Das Institut erklärt, dass seine Marktbreite-Indikatoren zeigen, dass weder die CME-Bitcoin-Futures noch die wichtigsten Bitcoin-ETFs Anzeichen für eine deutliche Liquiditätsverschlechterung aufweisen.

Im Vergleich dazu sind die Signale, die MSCI im Oktober letzten Jahres im Hinblick auf potenzielle Indexausschlüsse ausgesendet hat, die Hauptursache für die vorzeitige Risikoreduzierung und die daraus resultierende Korrektur.

Zusammenfassend stellt JPMorgan fest, dass die meisten Positionen im Markt derzeit wohl bereits angepasst wurden. Die Daten im Januar deuten eher darauf hin, dass der Markt in eine Phase der Bodenbildung und Konsolidierung eingetreten ist, anstatt eine neue große Abwärtswelle einzuleiten.

Nachdem die Risikoreduzierung abgeschlossen ist, könnte sich der Kryptowährungsmarkt kurzfristig hauptsächlich in einer Seitwärtsbewegung befinden. Die weitere Entwicklung hängt jedoch von makroökonomischen Faktoren, politischen Maßnahmen und dem Tempo der Kapitalumschichtung ab.

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