Der Vorsitzende von Xiaomi, Lei Jun, prophezeite während der „Zwei Sitzungen“ in China mutig, dass KI dazu führen werde, dass die Menschen nur noch drei Tage pro Woche und zwei Stunden pro Tag arbeiten müssten, und kündigte gleichzeitig an, in den nächsten fünf Jahren weitere 200 Milliarden RMB in die Forschung und Entwicklung zu investieren.
(Vorheriger Kontext: Bill Gates: Innerhalb von zehn Jahren wird KI den Menschen ersetzen, eine Zwei-Tage-Woche ist kein Traum, drei Berufsfelder könnten überleben)
(Hintergrund: „KI beginnt wirklich, menschliche Arbeitsplätze zu übernehmen“ – Globale Großunternehmen beschleunigen Entlassungen, US-Studenten sind nach dem Abschluss sofort arbeitslos)
Der Vorsitzende der Xiaomi-Gruppe, Lei Jun, erklärte auf der offenen Sitzung der Delegation der Beijing-Vertretung bei der vierten Sitzung des 14. Nationalen Volkskongresses, dass die Ära der KI viele Regeln neu schreiben und zahlreiche neue Arbeitsmöglichkeiten schaffen werde. Er rief die Menschen dazu auf, technologische Fortschritte offen zu begrüßen, und wagte die kühne Prognose:
Vielleicht wird die Zukunft nur noch drei Tage Arbeit pro Woche und zwei Stunden pro Tag erfordern, was unsere Lebens- und Arbeitsqualität erheblich verbessern wird.
Andererseits verriet Lei Jun, dass die Xiaomi-Autofabrik bereits mit dem Testen humanoider Roboter begonnen hat, als Startpunkt für die Förderung intelligenter Fertigung, und erwartet, dass in den kommenden Jahren noch mehr humanoide Roboter in Produktionslinien der Fabriken eingesetzt werden.
Im Bereich der Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen hat Xiaomi in den letzten fünf Jahren insgesamt 105 Milliarden RMB investiert, mit Schwerpunkt auf Chips, Betriebssysteme und KI als Kerntechnologien. Lei Jun kündigte an, dass Xiaomi in den nächsten fünf Jahren weitere 200 Milliarden RMB in die Forschung und Entwicklung investieren werde, was eine nahezu Verdopplung des Finanzvolumens darstellt und das feste Bekenntnis zum KI-Markt unterstreicht.
Aber wird die Sache wirklich so schön, wie er es beschreibt? Kürzlich gab der Minister für Humanressourcen und soziale Sicherheit Chinas bekannt, dass die Zahl der Hochschulabsolventen im Jahr 2026 voraussichtlich 12,7 Millionen erreichen wird, ein Anstieg um 480.000 im Vergleich zum Vorjahr, was den Beschäftigungsdruck weiter erhöht. Während die Zahl der neu hinzukommenden Arbeitskräfte schnell wächst und gleichzeitig die Fertigungsindustrie automatisierte Geräte einführt, werden diese beiden Kräfte aufeinanderprallen und den Einstiegslohn sowie die Beschäftigungsstruktur nach unten drücken.
In einem Interview riet Lei Jun jungen Menschen, „drei bis zehn Jahre tief zu graben und Fachwissen anzusammeln“. Er betonte: „Man sollte nicht nur auf den nächsten Berg schauen, sondern seine Zeit in Bereiche investieren, in denen man technisches Wissen vertiefen kann.“
„Der Aufpreis für allgemeine Fähigkeiten sinkt, und die Nachfrage nach Talenten, die Chips entwerfen oder Roboter warten können, wird weiterhin wachsen.“
Branchenanalysten weisen darauf hin, dass, wenn Unternehmen weiterhin Automatisierung nutzen, um externe Zölle und Kostendruck abzufedern, die Verhandlungsmacht des chinesischen Niedriglohnarbeitsmarktes möglicherweise weiter geschwächt wird.