Das deutsche Verteidigungsministerium gab am 24. Juni (Ortszeit) die Einstellung des F126-Fregattenbeschaffungsprogramms bekannt und begründete dies mit Verzögerungen im Zeitplan und erheblichen Kostensteigerungen. Stattdessen werden acht MEKO A-200-Fregatten beim heimischen Rüstungskonzern Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) beschafft. Das F126-Programm habe die vereinbarten Zeit- und Finanzvorgaben nicht eingehalten. Die Entscheidung markiert eine grundlegende Wende in dem, was als Deutschlands größte Seestreitkräfteerweiterung seit dem Zweiten Weltkrieg galt.
Deutschland ersetzt F126-Programm durch MEKO A-200-Fregatten
Das Verteidigungsministerium erklärte, es werde einen Vertrag über acht von TKMS vorgeschlagene MEKO A-200-Fregatten abschließen. Die Schiffe sind 120 Meter lang und haben eine Verdrängung von 4.000 Tonnen. Dieses Projekt erfordert Investitionen in Höhe von 11,6 Milliarden Euro (etwa 20 Billionen Won).
Das ursprüngliche F126-Programm sah den Bau von sechs Fregatten mit einer Länge von 166 Metern und einer Verdrängung von 10.000 Tonnen zwischen 2028 und 2034 mit einem Budget von 12,8 Milliarden Euro (etwa 22 Billionen Won) vor.
F126-Programm seit 2020 von Designänderungen und Bauverzögerungen betroffen
Deutschland wählte 2020 ein Konsortium unter der Führung des niederländischen Werftbauers Damen als Auftragnehmer, doch das Programm war daraufhin von anhaltenden Problemen wie Designänderungen und Bauverzögerungen betroffen.
Der Deutsche Bundestag stellte fest, dass vor der Einstellung des F126-Projekts über 2,3 Milliarden Euro (etwa 4 Billionen Won) ausgegeben worden waren.
FAQ
Warum hat Deutschland das F126-Fregattenprogramm eingestellt?
Deutschland stellte das F126-Programm ein, weil es die vereinbarten Zeit- und Finanzvorgaben nicht einhielt und es zu Zeitplanverzögerungen und erheblichen Kostensteigerungen kam.
Was ersetzt die F126-Fregatten?
Deutschland wird acht MEKO A-200-Fregatten von Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) beschaffen. Diese sind 120 Meter lang, haben eine Verdrängung von 4.000 Tonnen und kosten 11,6 Milliarden Euro (etwa 20 Billionen Won).