Ein Solo-Miner mit 6 TH/s verdiente $265.000, indem er einen Block schürfte und damit eine Chance von 1 zu 180 Millionen überwand.
Die CKpool-Software ermöglichte es dem Miner, die volle Belohnung abzüglich einer 2%-Gebühr zu behalten.
Dieser Gewinn markiert den 308. von CKpool geschürften Solo-Block seit 2014.
Ein Solo-Miner hat im Bitcoin-Bereich Außergewöhnliches erreicht und gegen eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 180 Millionen einen Bitcoin-Block gefunden. Der Miner, der nur einen winzigen Bruchteil der gesamten Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks nutzte, verdiente eine Belohnung im Wert von ca. $265.000.
Das Setup des Miners: Ein bescheidener Beitrag
Der Miner, Teil des CK-Pools, steuerte zum Zeitpunkt der Blockentdeckung lediglich sechs Terahashes pro Sekunde (TH/s) zum Bitcoin-Netzwerk bei. Auch wenn das beeindruckend klingt, ist es nur ein winziger Bruchteil der gesamten Hashrate des Bitcoin-Netzwerks. Zum Vergleich: Die Netzwerk-Hashrate überschritt im Oktober 855 Exahashes pro Sekunde (EH/s), sodass die sechs TH/s des Miners gerade einmal 0,0000007 % der Gesamtrechenleistung ausmachten.
Beim Bitcoin-Mining müssen komplexe mathematische Probleme gelöst werden, und Miner konkurrieren darum, diese Aufgaben zu bewältigen und einen Block zu sichern. Die Chancen, dass ein Solo-Miner mit einer so geringen Hashrate einen Block findet, sind astronomisch gering. Laut CKpool-Erfinder Con Kolivas hat ein Miner mit dieser Leistung nur eine Chance von 1 zu 180 Millionen, an einem beliebigen Tag erfolgreich einen Block zu schürfen.
Das erfolgreiche Schürfen dieses Blocks war das 308. Mal, dass die CKpool-Software seit ihrer Einführung im Jahr 2014 von einem Solo-Miner verwendet wurde. Dieser Gewinn ist nicht nur aufgrund seiner Seltenheit außergewöhnlich, sondern auch der erste Solo-Mining-Block seit fast drei Monaten. CKpool, das privaten Minern erlaubt, die gesamte Blockbelohnung abzüglich einer 2%-Gebühr zu behalten, ist das Medium für diese unterirdischen High-Stakes-Solo-Mining-Operationen.
Während dieser Gewinn für den Miner enorm ist, unterstreicht er auch die sich wandelnde Natur des Bitcoin-Minings. Ein Solo-Miner mit einer Rechenleistung von 126 TH/s konnte einen Block schürfen, als die Hashrate des gesamten Bitcoin-Netzwerks im Jahr 2022 bei etwa 170 EH/s lag. Damals lag die Gewinnchance bei 1 zu 1,3 Millionen – eine deutlich geringere Marge im Vergleich zu den 1 zu 180 Millionen Chancen beim aktuellen Gewinner. Solo-Mining-Pools wie CKpool ermöglichen es einzelnen Minern, den gesamten Gewinn für ihren Aufwand beim Lösen eines Blocks zu erhalten. Auch wenn Solo-Mining mit minimalen Ressourcen ein Glücksspiel ist, repräsentiert es dennoch den dezentralen Geist des Bitcoin-Minings. Miner jeder Hashrate können sich am Prozess der Netzwerksicherung beteiligen und so von den potenziell erheblichen Belohnungen profitieren.
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