ATOMs Neugestaltung zielt darauf ab, Wert aus der Enterprise-Cosmos-SDK-Anwendung zu schöpfen und die Token-Nutzung über Staking-Belohnungen hinaus zu erweitern.
Der Drei-Phasen-Plan prüft die Nutzung, modelliert Angebot-Nachfrage-Dynamiken und bindet die Community ein, um eine reibungslose Implementierung der Governance sicherzustellen.
Die Änderungen zielen auf nachhaltige Inflation, Stakeholder-Ausrichtung und Netzwerksicherheit ab, während ATOM mit dem Wachstum des Ökosystems verknüpft wird.
Cosmos strebt an, seinen nativen Token, ATOM, zu einem direkten Nutznießer des boomenden Unternehmenseinsatzes seiner Blockchain-Tools zu machen. Sein Cosmos SDK treibt bereits bedeutende Projekte wie Ondo Finance, Babylon, dYdX, Stable, Cronos, Celestia und Injective an.
Allerdings hat ATOM noch nicht von diesen Netzwerkeffekten profitiert. Daher hat Cosmos Labs eine Request for Proposals (RFP) veröffentlicht, in der datengetriebene Forschung zur Neugestaltung des wirtschaftlichen Modells von ATOM gesucht wird, mit Frist für Vorschläge bis zum 15. Januar.
Die Initiative zielt auf eine Reform der Token-Ökonomie ab, indem der Wert von ATOM stärker an die Unternehmenseinführung gekoppelt wird. RoboMcGobo erklärte im Cosmos Hub-Forum: „Das neu gestaltete Modell wird die Token-Anreize mit der neuen unternehmenorientierten Roadmap von Cosmos in Einklang bringen, um nachhaltige Nachfrage, kontrollierte Inflation und abgestimmte Interessen der Stakeholder zu gewährleisten.“
Das bedeutet, dass ATOM möglicherweise von Unternehmen profitieren könnte, die die Cosmos SDK neben On-Chain-Aktivitäten wie Transaktionsgebühren nutzen. Dadurch könnte ATOM über das Staking hinausgehen und den Erfolg sowie die breitere Aktivität des gesamten Cosmos-Ökosystems repräsentieren.
Neugestaltung des wirtschaftlichen Modells von ATOM
Der Cosmos Hub, die Hauptblockchain des Cosmos-Netzwerks, passt die Inflation von ATOM derzeit je nach Staking-Level zwischen 7 % und 10 % an. Rund 280 Millionen ATOM-Token sind bei 180 Validatoren gestaked, wobei die Kontrolle im Netzwerk relativ konzentriert ist.
Allerdings wird Interchain Security, einst ein zentraler Einnahmebringer, schrittweise eingestellt, was die Mechanismen zur Nutzung des Ökosystems einschränkt. Zudem zeigen historische Governance-Events, wie Proposal 848, dass selbst kleine Inflationsänderungen das Staking-Verhalten und den ATOM-Verkauf erheblich beeinflussen können.
Das Redesign der Token-Ökonomie wird in drei Phasen erfolgen. Phase eins konzentriert sich auf die Prüfung der aktuellen Nutzung von ATOM, Stakeholder-Verhalten und einen Vergleich mit Netzwerken wie Avalanche und ZKSync.
Phase zwei wird Angebot, Nachfrage und Inflation unter verschiedenen Szenarien modellieren und Maßnahmen vorschlagen, um potenzielle Auswirkungen auf Validatoren und Staker zu mildern. Phase drei legt den Fokus auf Community-Engagement, um die reibungslose Umsetzung der Governance- Vorschläge sicherzustellen.
Unternehmensadoption treibt den Nutzen von ATOM voran
Da immer mehr Unternehmen und Regierungen die Blockchain-Technologie untersuchen, handelt Cosmos zum richtigen Zeitpunkt. Das Cosmos SDK wird bereits von bedeutenden Akteuren, darunter Fortune-500-Unternehmen und große Banken, genutzt oder getestet.
Cosmos erwartet, dass durch die Umwandlung dieser Akzeptanz in greifbaren Wert ATOM direkt vom Wachstum des Ökosystems profitieren wird. Die vorgeschlagene Neugestaltung soll den Token zudem zuverlässiger und nachhaltiger machen, die Halter belohnen und die Netzwerksicherheit bewahren, während die Inflation kontrolliert wird.
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