Willkommen bei Latam Insights, einer Zusammenstellung der relevantesten Krypto-Nachrichten aus Lateinamerika der vergangenen Woche. In der Ausgabe dieser Woche hängt Venezuelas Öleinnahmen größtenteils von USDT-Zahlungen ab, JPMorgan friert Konten von Latam-basierten Stablecoin-Unternehmen ein, und Argentinens Milei unterzeichnete eine NDA mit den Organisatoren von Libra.
Venezuela hat Stablecoins und USDT als entscheidenden Bestandteil seiner Ölstrategie integriert, so lokale Berichte.
Asdrubal Oliveros, ein lokaler Ökonom, verwies auf die bedeutende Rolle, die diese digitalen Vermögenswerte in der aktuellen venezolanischen Ölwirtschaft spielen, angesichts der Schwierigkeiten, die durch die einseitigen Sanktionen der US-Regierung verursacht werden.
In einem kürzlichen Podcast hob Oliveros hervor, dass die Ölproduktion auf über 1 Million Barrel pro Tag gestiegen ist, und erläuterte die Verbindungen, die dieser Sektor mit der Kryptowährungseconomie entwickelt hat.
Oliveros erklärte:
Die direkteste Verbindung dieses Jahres zum Kryptosektor besteht darin, dass letztlich fast 80 % der Öleinnahmen in Kryptowährungen, in Stablecoins, gesammelt werden.
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Stablecoin-Neobanken stehen erneut im Fokus traditioneller Banken.
Laut The Information hat JPMorgan Maßnahmen gegen einige Stablecoin-Startups ergriffen, die als Hochrisiko eingestuft wurden, und die Konten, die sie in den letzten Monaten bei der Bank hatten, eingefroren.
Die Maßnahme betrifft Blindpay, ein Startup, das seine Aktivitäten auf den lateinamerikanischen Märkten, einschließlich Argentinien, Mexiko, Kolumbien und Brasilien, konzentriert. Kontigo hingegen bietet On-Ramping, Stablecoin-Überweisungen und Zahlungsdienste in Venezuela an.
Dennoch gaben konsultierte JPMorgan-Quellen an, dass diese Maßnahmen nicht mit der Art des Geschäfts dieser Firmen verbunden seien.
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Eine journalistische Untersuchung könnte eine tiefere Verbindung zwischen Präsident Javier Milei und Libra zwei Wochen vor dessen Start aufgedeckt haben.
Laut einem Bericht von Clarin unterzeichnete Argentiniens Präsident Javier Milei in den Wochen vor dem Start von Libra eine Vereinbarung mit Hayden Davis, CEO von Kelsier Ventures, die in spanischer Sprache redigiert wurde und Libra nicht erwähnt. Davis wird als „ad-honorem“ Blockchain- und KI-(AI)-Berater für Argentinien bezeichnet.
Die Vereinbarung besagt, dass Davis sich verpflichtet, Argentiniens „fachliche Unterstützung“ zu leisten, im Einklang mit globalen Trends in Dezentralisierung und technologischer Modernisierung, und dabei höchste Qualität und Vertraulichkeit in jeder Phase der Beratung zu gewährleisten.
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