Krypto-Gründer Jake Claver hat seine gescheiterte XRP-Preisspekulation für 2025 eingestanden und sagt, Kritiker würden den Punkt verfehlen.
In der Zwischenzeit sagt Claver, dass sich seine „Domino-Theorie“ für die XRP-Adoption nicht geändert hat. Er glaubt, dass regulatorische Klarheit, Marktveränderungen und reale Ereignisse schließlich zusammenkommen werden, um XRP zu einem wichtigen Bestandteil zukünftiger Finanzmärkte zu machen.
In einem separaten Tweet hob Claver die angebliche Unterzeichnung von über 1.700 Geheimhaltungsvereinbarungen durch Ripple hervor. Während die Details vertraulich bleiben, hat das Ausmaß Spekulationen ausgelöst, dass Ripple in Gesprächen mit Regierungen, globalen Banken, Zahlungssystemen, Universitäten und Fortune-500-Unternehmen steht.
Das Argument ist, dass diese NDAs kein Zufall sind, sondern Teil der langfristigen Vorarbeit für XRP-basierte Systeme. Aus dieser Perspektive hinkt die sichtbare Kursentwicklung hinter dem Infrastrukturaufbau hinterher. Mit anderen Worten, die Akzeptanz könnte bereits im Stillen voranschreiten, während die Märkte ungeduldig bleiben.
Claver setzt auch stark auf die Psychologie der Investoren. Er schlägt vor, dass, wenn die Rolle von XRP für den Durchschnittsmenschen offensichtlich wird, die größte Gewinnchance bereits verpasst ist. Seiner Ansicht nach liegen die großen Renditen in der frühen Positionierung, nicht in der öffentlichen Bestätigung.
Jake Clavers Kommentare nach der XRP-Prognose-Enttäuschung## Kontext: Gegenreaktion nach dem $100 XRP-Fehlschlag
Bemerkenswert ist, dass Clavers Kommentare nur wenige Tage nach Kritik des Analysten Zach Rector kamen, der öffentlich die $100 XRP-Prognose von Claver für 2025 in Frage stellte. Rector argumentierte, dass es kein plausibles Szenario für eine 5.000%-Bewegung in so kurzer Zeit gebe und beschuldigte Claver, die Community durch das Versäumnis, den Fehlschlag anzuerkennen, in die Irre geführt zu haben.
Die Kontroverse breitete sich auf X und YouTube aus und zog gemischte Reaktionen von XRP-Unterstützern und Kritikern gleichermaßen nach sich.
Abgesehen vom verpassten Zeitplan hat Claver auch wegen noch größerer Prognosen Kritik auf sich gezogen, darunter Behauptungen, XRP sei „programmiert“, um 10.000 $ zu erreichen. Seine These basiert auf dem Nutzen, wobei er argumentiert, dass höhere Preise XRP effizienter für die Abwicklung massiver institutioneller Transfers machen.
Kritiker entgegnen, dass solche Niveaus eine extreme Marktkapitalisierung implizieren würden und lehnen die Idee ab, dass die Marktkapitalisierung irrelevant ist.
Zum Ende des Jahres 2025 richten viele Investoren ihren Fokus weg von kühnen Preisversprechen und hin zu messbaren Akzeptanzkennzahlen, die in das Jahr 2026 führen.
Da XRP noch deutlich unter 2 $ liegt, bewegt sich die Diskussion weg von kurzfristigen Zielen hin zu langfristiger Umsetzung. Gleichzeitig deuten Clavers neueste Kommentare darauf hin, dass er Geduld und Infrastruktur über Zeitpläne stellt, auch wenn Skepsis gegenüber aggressiven Prognosen weiterhin wächst.
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