Wichtige Erkenntnisse
Bitcoin beendete den Januar schwach, nachdem er von $97.000 auf knapp $75.722 gefallen war und ein neues Jahres-Tief markierte.
US-Spot-ETFs für Bitcoin verzeichneten im Januar einen Nettoabfluss von $1,61 Milliarden, was Druck auf den BTC-Preis ausübt.
Trotz monatlicher Abflüsse bleiben die kumulierten Spot-ETF-Zuflüsse stark bei über $55 Milliarden, was langfristiges institutionelles Interesse signalisiert.
Ein bullisches Fraktal-Vergleichsmuster deutet darauf hin, dass Bitcoin sich in einer gesunden Korrekturphase befinden könnte, ähnlich wie bei früheren Fortsetzungs-Setups.
Das Halten der Unterstützung bei $74.494 bleibt entscheidend für die bullische Struktur von BTC im Februar.
Bitcoin ($BTC), die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, konnte die Erholung im frühen Januar nicht aufrechterhalten, da die Verkäufer gegen Ende des Monats die Kontrolle übernahmen. Nach einem Monatshoch nahe $97.000 drehte BTC scharf nach unten und schloss am 31. Januar 2026 mit einem langen Docht bei $75.722, was einen Rückgang von 6,20 % in den letzten 24 Stunden und etwa 10 % seit Jahresbeginn bedeutet, während gleichzeitig ein neues Jahres-Tief gesetzt wurde.
Die plötzliche Abwärtsbewegung erschütterte die Markstimmung und führte zu massiven erzwungenen Verkäufen im Kryptomarkt. Allein in den letzten 24 Stunden stiegen die Gesamtliquidationen im Kryptobereich auf fast $2,58 Milliarden, was zeigt, wie überhitzte bullische Positionen geworden waren.
Quelle: Coinmarketcap
Laut den neuesten Daten von SoSoValue verzeichneten US-Spot-ETFs für Bitcoin im Januar 2026 einen Nettoabfluss von etwa $1,61 Milliarden, was eine der schwächsten Monatsleistungen seit der Genehmigung darstellt.
Trotz der Abflüsse bleiben die kumulierten Nettozuflüsse bei fast $55,01 Milliarden, mit einem Gesamtvermögen von rund $106,96 Milliarden. Die Januar-Daten zeigen jedoch deutlich, dass die institutionelle Nachfrage im Laufe des Monats deutlich nachließ, was Druck auf den BTC-Preis ausübte und die Korrektur beschleunigte.
Quelle: Sosovalue
Historisch gesehen fallen starke ETF-Abflusstage oft mit lokalen Angstphasen zusammen, anstatt mit langfristigen Trendwenden — insbesondere wenn die breitere Marktstruktur intakt bleibt.
Das neueste Fraktal-Vergleichsdiagramm, das vom Krypto-Analysten Benjamin geteilt wurde, zeigt, dass die aktuelle Struktur von Bitcoin Ähnlichkeiten mit früheren Konsolidierungsphasen aufweist, die bei großen Risikoanlagen wie Google (GOOG) und NVIDIA (NVDA) vor ihren Fortsetzungs-Rallyes zu beobachten waren.
Im Wochen-Chart respektiert BTC weiterhin seinen übergeordneten Aufwärtstrend, während es sich in Richtung einer kritischen horizontalen Nachfragezone bei $74.494 zurückzieht. In früheren Zyklen haben ähnliche Korrekturen — nach starken impulsiven Rallyes — als Reset-Phasen gedient, die es dem Markt ermöglichten, Angebot zu absorbieren, bevor es weiter nach oben ging.
Bitcoin (BTC) Fraktal-Diagramm / Credits: @intocryptoverse (X)
Dieses Fraktal deutet darauf hin, dass die laufende Korrektur eine gesunde Konsolidierung sein könnte, anstatt den Beginn eines langanhaltenden Bärenmarktes, solange BTC weiterhin diese wichtige Unterstützungszone verteidigt.
Wenn Bitcoin es schafft, über der Unterstützung bei $74.494 zu bleiben, könnten Käufer allmählich wieder einsteigen, sobald der Verkaufsdruck nachlässt. Eine Stabilisierung über diesem Niveau könnte die Tür für einen erneuten Anlauf nach oben in Richtung der Region $85.000–$90.000 im Februar öffnen.
Ein entscheidender Bruch unter $74.494 würde die bullische Fraktal-Erzählung schwächen und könnte BTC tiefer nach unten treiben, was die Korrektur möglicherweise verlängert.
Derzeit befindet sich Bitcoin im Februar an einem entscheidenden Wendepunkt — erschüttert durch ETF-Abflüsse und Massenliquidationen, hält aber dennoch eine Struktur, die die Bullen sehr genau beobachten werden.
Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel präsentierten Ansichten und Analysen dienen nur zu Informationszwecken und spiegeln die Perspektive des Autors wider, nicht als Finanzberatung. Die diskutierten technischen Muster und Indikatoren unterliegen der Marktvolatilität und können die erwarteten Ergebnisse entweder erzielen oder nicht. Anleger werden geraten, Vorsicht walten zu lassen, unabhängige Recherchen durchzuführen und Entscheidungen im Einklang mit ihrer individuellen Risikotoleranz zu treffen.
Über den Autor: Nilesh Hembade ist Gründer und leitender Autor von Coinsprobe und verfügt über mehr als 5 Jahre Erfahrung in der Kryptowährungs- und Blockchain-Branche. Seit der Gründung von Coinsprobe im Jahr 2023 liefert er täglich tiefgehende, forschungsbasierte Einblicke durch detaillierte Marktanalysen, On-Chain-Daten und technische Recherchen.
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