- Februar – Das US-Justizministerium kündigte an, Paxful, eine Peer-to-Peer-Verschlüsselungsplattform, mit einer Geldstrafe von 4 Millionen US-Dollar zu belegen. Das Unternehmen gab zuvor zu, über einen längeren Zeitraum Gelder von Kriminellen transferiert zu haben, ohne über Anti-Geldwäsche- und Kunden-Sorgfaltspflichten zu verfügen, und daraus direkt Gewinne erzielt zu haben. Die entsprechenden Gelder sollen mit Menschenhandel, Betrug, Erpressung und illegaler Prostitution in Verbindung stehen.
Die Staatsanwaltschaft enthüllte, dass Paxful zwischen Januar 2017 und September 2019 mehr als 26 Millionen Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von fast 3 Milliarden US-Dollar vermittelt und dabei etwa 29,7 Millionen US-Dollar Gewinn erzielt hat. Das Justizministerium wies darauf hin, dass das Unternehmen öffentlich eine Plattform ohne Identitätsnachweis beworben habe und Anti-Geldwäsche-Richtlinien veröffentlicht habe, die jedoch nicht tatsächlich umgesetzt wurden, um risikoreiche Kunden anzuziehen.
Die Ermittlungen ergaben, dass Paxful mit der beschlagnahmten illegalen Kleinanzeigen-Website Backpage und ähnlichen Plattformen zusammengearbeitet hat. Das US-Justizministerium erklärte, dass der Gründer privat damit prahlte, dass der „Backpage-Effekt“ das Wachstum der Plattform vorangetrieben habe. Allein zwischen 2015 und 2022 soll diese Zusammenarbeit der Plattform einen Gewinn von etwa 2,7 Millionen US-Dollar eingebracht haben.
Ursprünglich forderte die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 112,5 Millionen US-Dollar, doch angesichts der Tatsache, dass das Unternehmen den Betrieb eingestellt hat und nicht in der Lage ist, die Strafe zu zahlen, wurde letztlich eine Summe von 4 Millionen US-Dollar festgesetzt. Paxful wurde Ende 2025 geschlossen. Das Unternehmen führte in einer Erklärung an, dass die Insolvenz auf das Fehlverhalten des früheren Managements und die hohen Kosten für die Einhaltung der Vorschriften zurückzuführen sei.
Der frühere Mitgründer Ray Youssef äußerte, dass die Plattform bereits vor seinem Ausscheiden in eine unumkehrbare Krise geraten sei. Ein weiterer Mitgründer und ehemaliger technischer Leiter, Artur Schaback, gab 2024 zu, an der Manipulation des Anti-Geldwäsche-Systems beteiligt gewesen zu sein, und wartet derzeit auf seine Verurteilung.
Dieser Fall gilt als ein weiteres bedeutendes Ereignis in der Verstärkung der US-amerikanischen Durchsetzung von Krypto-Regulierungen und sendet eine klare Botschaft an die Branche: Plattformen, die die Anti-Geldwäsche-Pflichten ignorieren, werden sowohl strafrechtlich als auch regulatorisch stark unter Druck geraten.
Disclaimer: The information on this page may come from third parties and does not represent the views or opinions of Gate. The content displayed on this page is for reference only and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Gate does not guarantee the accuracy or completeness of the information and shall not be liable for any losses arising from the use of this information. Virtual asset investments carry high risks and are subject to significant price volatility. You may lose all of your invested principal. Please fully understand the relevant risks and make prudent decisions based on your own financial situation and risk tolerance. For details, please refer to
Disclaimer.
Verwandte Artikel
Kalshi Faces TRO in Nevada über ereignisbasierte Märkte
Ein Gericht in Nevada erließ eine einstweilige Verfügung gegen Kalshi, die das Unternehmen daran hindert, ereignisbasierte Kontrakte ohne ordnungsgemäße Lizenzierung anzubieten. Dies spiegelt wachsende behördliche Kontrolle von Prognosemärkten wider, die bei der Klassifizierung und Regulierung vor Herausforderungen stehen, besonders in Bezug auf Glücksspielgesetze.
TodayqNews4Std her
CLARITY Act's Stablecoin Yield Deal in Reichweite, da SEC Tokens neu definiert
Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden machen Fortschritte in der Kryptopolitik, wobei bald mit einem Stablecoin-Rendite-Vorschlag gerechnet wird. Die SEC und die CFTC haben die meisten Kryptowerte als keine Wertpapiere eingestuft und mehrere als digitale Rohstoffe bezeichnet.
CryptoFrontNews4Std her
US-CFTC veröffentlicht FAQ zu Kryptowerten und Blockchain-Geschäftstätigkeiten, klärt Compliance-Richtlinienrahmen
Der Vorsitzende der US-Commodity Futures Trading Commission (CFTC), Mike Selig, kündigte auf der X-Plattform an, dass die CFTC häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Kryptoassets und Blockchain-Geschäftstätigkeit veröffentlicht hat. Diese bieten Compliance-Richtlinien und decken zentrale Themen wie tokenisierte Sicherheiten ab, mit dem Ziel, einen klaren Operationsrahmen für Marktteilnehmer zu schaffen.
GateNews6Std her
CFTC erlaubt Bitcoin und Ethereum als Margin-Sicherheit
CFTC erlaubt Bitcoin, Ethereum und Stablecoins als Margin-Sicherheiten mit strikten Bewertungsabschlägen und angewendeten Risikokontrollmaßnahmen.
Stablecoins unterliegen niedrigeren Kapitalanforderungen als BTC und ETH, was die reduzierte Volatilität bei Margin-Berechnungen widerspiegelt.
Firmen müssen Melde-, Cybersicherheits- und
CryptoFrontNews7Std her
Senator Cynthia Lummis drängt auf CLARITY Act Markup nach Osterpause
Senator Cynthia Lummis kündigte an, dass der Senate Banking Committee den CLARITY Act nach Ostern vorantreiben wird. Wichtige Fragen wie Stablecoin-Renditen und DeFi-Regulierungen wurden gelöst, mit dem Ziel, bis Jahresende eine Verabschiedung zu erreichen, trotz legislativer Verzögerungen.
CryptoFrontNews11Std her
Senatoren einigen sich auf Stablecoin-Deal, CLARITY Act macht Fortschritte
Gesetzgeber haben eine überparteiliche Einigung erzielt, um den Streit über Stablecoin-Renditen beizulegen, ein wesentliches Hindernis für die Kryptogesetzgebung. Das Abkommen, an dem die Senatoren Tillis und Alsobrooks beteiligt sind, zielt darauf ab, Innovation und Bankenstabilität in Einklang zu bringen und gleichzeitig den CLARITY Act voranzutreiben. Weitere Überprüfungen durch die Branche sind erforderlich, bevor die Details abgeschlossen werden.
CryptoFrontNews12Std her