Der Markt zeigt Anzeichen eines „kapitulationsartigen Verkaufs“! K33-Studie: Das „phaseweise Tief“ von Bitcoin könnte bereits erreicht sein

Bitcoin stürzte letzte Woche zeitweise nahe an die 60.000 US-Dollar-Marke ab, was Panik auf dem Markt auslöste. Allerdings ist laut der Forschungsfirma K33 diese Kursrutsche höchstwahrscheinlich ein Zeichen dafür, dass ein „phaseweises Tief“ bereits etabliert wurde. K33 ist der Ansicht, dass sowohl im Spot-, ETF- als auch im Derivatemarkt Anzeichen für eine Art „kapitulationsartigen Ausverkauf“ sichtbar sind.

Der Forschungsleiter von K33, Vetle Lunde, führte in einem Bericht vom Dienstag eine Reihe von „extrem ungewöhnlichen Daten“ an, um diese These zu untermauern. Er wies auf einen Zusammenbruch der Funding-Raten hin, der seit der US-Bankenkrise im März 2023 nicht mehr gesehen wurde, sowie auf ein Niveau bei den Options-Preisspannen, das nur während der schlimmsten Bärenmärkte 2022 erreicht wurde. Zudem erreichte das Handelsvolumen den 95. Perzentil.

Das Unternehmen stellte außerdem fest, dass auch die Momentum-Indikatoren auf ein seltenes Niveau gefallen sind. Die anhaltenden Verkäufe seit dem 20. Januar führten dazu, dass der Relative Strength Index (RSI) von Bitcoin auf 15,9 fiel – das sechstniedrigste Niveau seit 2015, nur übertroffen von den Tiefständen im März 2020 und November 2018. Der RSI misst die Geschwindigkeit und das Ausmaß der Preisänderungen und schwankt zwischen 0 und 100.

Lunde erklärte, dass die beiden vorherigen Male, bei denen der RSI so niedrig war, jeweils ein zyklisches Tief markierten, was die These stützt, dass der jüngste Abwärtstrend möglicherweise ein phaseweises Tief bildet.

Auch die Marktstimmung ist gleichzeitig eingebrochen. Der Crypto Fear & Greed Index fiel zeitweise auf 6 – den zweittiefsten Wert in der Geschichte – und deutete auf eine nahezu vollständige Panik hin, was die extrem pessimistische Stimmung der Investoren bezüglich eines Rückgangs von Bitcoin auf 60.000 US-Dollar widerspiegelt.

Lunde wies darauf hin, dass die Kursvolatilität mit „extrem aktiven Handelsaktivitäten“ einhergeht. Er schrieb, dass das Spot-Handelsvolumen von Bitcoin am 6. Februar innerhalb von zwei Tagen 32 Milliarden US-Dollar erreichte – ein Rekordhoch –, wobei die Volumina an den beiden Tagen 5. und 6. Februar den 95. Perzentil erreichten. Solche Situationen seien nur während des Zusammenbruchs von FTX einmal zuvor aufgetreten.

Lunde analysierte, dass solche extremen Daten meist ein Signal dafür sind, dass der Kurs ein phaseweises Extrem erreicht hat, wonach es oft zu einer Konsolidierung kommt, bei der auch lokale Tiefpunkte erneut getestet werden könnten.

Auch die Derivatemärkte spiegeln die extreme Angst wider. Laut K33-Daten fiel die tägliche annualisierte Funding-Rate für Bitcoin Perpetual Contracts am 6. Februar auf -15,46 %, den niedrigsten Wert seit März 2023; der durchschnittliche 7-Tage-Funding-Rate sank ebenfalls auf -3,5 %.

Zudem befindet sich die Optionspreisspanne in einem „extrem defensiven Bereich“, was auf eine hohe Absicherungsstimmung hinweist – vergleichbar mit den Phasen des Luna-Crashs, der Liquidation von Three Arrows Capital (3AC) und dem FTX-Insolvenzfall.

Im Bereich der Bitcoin-Spot-ETFs erreichte BlackRocks IBIT am 5. Februar ein Rekordvolumen von über 10 Milliarden US-Dollar, mit 284,4 Millionen gehandelten Anteilen. Gleichzeitig verzeichnete IBIT den fünftgrößten Nettoabfluss an einem Handelstag seit Auflegung. Obwohl in den folgenden Tagen Kapital zurückfloss, belief sich der Nettoabfluss seit dem letzten Dienstag auf insgesamt 13.670 Bitcoin.

Angesichts der Vielzahl an extremen Daten – Volatilität, Handelsvolumen, Renditen, Spreads und ETF-Kapitalflüsse – ist Lunde der Ansicht, dass die Wahrscheinlichkeit für ein phaseweises Tief bei 60.000 US-Dollar äußerst hoch ist.

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