BTC kämpft mit ruhendem Angebot und Quantenängsten, die den Markt bewegen

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Bitcoin-Stimmung erreicht extremes Angstniveau, da ruhende Versorgung, Quanten-Debatte und schwache Einzelhandelsnachfrage Druck auf den Preis ausüben.

Bitcoin startete 2025 mit starkem Momentum und Rekordoptimismus. Doch die frühen Gewinne sind verblasst, und Händler jagen nicht mehr den Höchstständen hinterher. Fragen zu lang ruhenden Coins und zukünftigen Technologierisiken tauchen wieder auf, obwohl die institutionellen Bestände stabil bleiben. Aufgrund dieser Fokusverschiebung kann der Preis die Stärke, die nur wenige Monate zuvor sichtbar war, nicht mehr widerspiegeln.

Frühminierte BTC wieder im Fokus, da Preismodelle unter Druck stehen

Seit Beginn dieses Jahres hat sich die Marktstimmung in Richtung Vorsicht gewandelt. Was wie eine starke Bullenphase aussah, erscheint nun als Neuausrichtung der Erwartungen. Krypto-Analyst Ash Crypto bemerkte, dass BTC seit Q4 2025 jede bedeutende Anlageklasse unterperformt hat.

Der Analyst führte die Schwäche auf wachsende Bedenken bezüglich Quantencomputing und ruhender Coins zurück. Rund 3,5 bis 4 Millionen BTC, die in den frühen Jahren geschürft wurden, gelten als verloren oder dauerhaft inaktiv. Diese Zahl entspricht fast 18 % des Gesamtangebots.

🚨EIN WEITERER GRUND, WARUM BITCOIN STÄNDIG ABSTÜRZT.

Seit Q4 2025 hat BTC jede bedeutende Anlageklasse unterperformt. Das hängt stark mit Quantencomputing-Bedenken und verlorenen Coins zusammen.

Rund 3,5–4 Millionen BTC, die in den frühen Jahren geschürft wurden, gelten als verloren oder dauerhaft… pic.twitter.com/wVRLzl9HYG

— Ash Crypto (@AshCrypto) 18. Februar 2026

Die Debatte um ältere Wallets, insbesondere solche mit öffentlich sichtbaren Schlüsseln, ist wieder aufgeflammt. Schnelle Fortschritte im Quantencomputing haben die Befürchtung neu entfacht, dass einige ruhende Coins eines Tages zugänglich werden könnten. Selbst eine geringe Chance auf Reaktivierung beeinflusst die Annahmen über zukünftiges Angebot.

Zudem fügt die institutionelle Ansammlung eine weitere Ebene zu den Angebotsdynamiken hinzu. Seit 2020 haben ETFs, Unternehmen und große Fonds insgesamt etwa 2,5 bis 3 Millionen BTC erworben. Die institutionelle Aufnahme steht nun in einem ähnlichen Bereich wie die Coins, die als dauerhaft verloren gelten.

Diese Balance erzeugt Spannungen in den Preismodellen. Wenn die Märkte glauben, dass ein Teil der ruhenden Versorgung wieder in Umlauf kommen könnte, preisen sie dieses Risiko bereits im Voraus ein. Allein die Erwartung kann die Preise treiben, ohne dass eine einzige Münze bewegt wird.

Aktuelle Blockchain-Daten liefern eine zusätzliche Perspektive. Rund 13 bis 14 Millionen BTC haben sich im aktuellen Marktzyklus bewegt, was die größte Umlagerung in der Geschichte markiert. Trotz starken Verkaufsdrucks erlitt Bitcoin keinen größeren strukturellen Zusammenbruch.

Angesichts der bereits absorbierten Menge an Angebot könnte ein potenzieller Überhang von 3 bis 4 Millionen BTC überbewertet sein.

Bitcoin-Stimmung erreicht extremes Angstniveau, da Quanten-Bedenken wieder aufkommen

Bedenken bezüglich Quantencomputing klingen oft größer, als sie tatsächlich sind. In Wirklichkeit betrifft die potenzielle Gefahr hauptsächlich sehr alte Bitcoin-Adressen, die ihre öffentlichen Schlüssel vor Jahren offenlegten. Die meisten modernen Wallets verwenden aktualisierte Standards, die diese Verwundbarkeit verringern.

Gleichzeitig arbeiten Entwickler bereits an quantenresistenter Kryptographie. Wallet-Design und Sicherheitspraktiken haben sich im Laufe der Jahre verbessert. Deshalb ist Bitcoin nicht in seiner frühen Form eingefroren. Das Netzwerk kann sich anpassen, falls echte Bedrohungen entstehen.

Der Markt wägt derzeit zwei theoretische Szenarien ab. Einige befürchten, dass verlorene oder ruhende Coins eines Tages zurückkehren und das Angebot erhöhen könnten. Andere weisen darauf hin, dass sich das Bitcoin-Netzwerk im Laufe der Zeit anpasst und stabil bleibt.

Daher hat der Preis trotz anhaltender institutioneller Beteiligung und globaler Liquidität Schwierigkeiten, sich zu behaupten. Andererseits ist die Marktstimmung stark negativ geworden. Der Crypto Fear and Greed Index fiel am 12. Februar auf 5, ein Niveau, das extreme Angst signalisiert. Das in Oktober gezeigte Vertrauen ist verschwunden, nur ein kurzer Aufschwung um Neujahr herum blieb bestehen.

Angstgetriebener Verkauf in den letzten Wochen hat die einstige Optimismus, der die Rally unterstützte, ersetzt. Zudem sank die Mining-Schwierigkeit, nachdem der BTC-Preis von 125.000 US-Dollar gefallen war. Niedrigere Preise zwangen schwächere Miner aus dem Markt.

Als Reaktion darauf wurde die Schwierigkeit im Protokoll gelockert, sodass verbleibende Betreiber weiterhin profitabel bleiben können. Dieser selbstregulierende Mechanismus hilft den verbleibenden Minern, profitabel zu bleiben, und stabilisiert das Netzwerk während Preisrückgängen.

Allerdings sendet die Nutzeraktivität ein besorgniserregenderes Signal, da aktive Bitcoin-Adressen Volatilität zeigen. Weniger aktive Nutzer deuten auf schwächeres Interesse des Einzelhandels hin. Folglich erscheint die organische Nachfrage auf dem aktuellen Niveau begrenzt.

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