Der Bitcoin-Markt zeigt eine deutliche Trennung zwischen großen Haltern und kleinen Investoren, was auf mögliche baldige Veränderungen hindeutet. Daten von Santiment zeigen, dass Wallets mit 10 bis 10.000 BTC seit Oktober 2025 etwa 0,8 % ihrer Coins verkauft haben.
In der Zwischenzeit sind kleine Wallets mit weniger als 0,1 BTC um 2,5 % gewachsen, was bedeutet, dass Privatanleger weiterhin kaufen, obwohl große Akteure verkaufen. Daher könnte eine Preiserholung ohne Unterstützung größerer Halter begrenzt bleiben.
Im mittleren Marktsegment sind die Trends gemischt. Wallets mit 0,1 bis 1 BTC erreichten ein 15-Monats-Hoch und haben seit dem Oktober-Höchststand etwas mehr als 1 % an Bitcoin hinzugewonnen. Andererseits erreichten Wallets mit 1 bis 10 BTC ein 38-Monats-Tief und verkauften fast 0,5 % ihrer Bestände. Dies zeigt eine Verschiebung von Coins von größeren Haltern zu kleineren Händlern, was den Markt kurzfristig etwas unruhig machen könnte.
Die Kluft zwischen großen Bitcoin-Haltern und kleinen Investoren zeigt, wie der Markt wirklich funktioniert. Große Halter sind vorsichtig und verkaufen einen Teil ihrer Coins, während kleinere Investoren die niedrigeren Preise nutzen, um mehr zu kaufen. Diese Bewegung deutet auch auf einen möglichen Liquiditätsmangel hin.
Ohne größere Investoren, die mehr Kapital investieren, könnten selbst optimistische Preiserholungen Grenzen haben. Gleichzeitig zeigen mittlere Wallets, dass Coins ständig zwischen Gruppen wechseln, was bedeutet, dass Bitcoin weiterhin im Markt zirkuliert.
Eric Trump, Sohn des US-Präsidenten Donald Trump und Executive Vice President der Trump Organization, verteidigte die Volatilität von Bitcoin in einem kürzlichen CNBC-Interview. „Man wird bei etwas, das ein enormes Potenzial hat, Volatilität haben“, sagte er. Er hob die langfristige Performance von Bitcoin hervor und wies darauf hin, dass es in den letzten zehn Jahren durchschnittlich um 70 % pro Jahr gewachsen ist. „Ich war noch nie so optimistisch in meinem Leben bezüglich Bitcoin“, fügte er hinzu und betonte die institutionelle Akzeptanz.
Außerdem hob Trump die Adoption von Kryptowährungen durch große Finanzinstitute wie Charles Schwab, JP Morgan, BlackRock und Goldman Sachs hervor. „Sie sind bereit, Kryptowährungen in ihre Tresore aufzunehmen. Sie bringen ihre Privatkunden in Kryptowährungen ein.
Früher haben sie ihnen gesagt, sie sollen überhaupt nichts in Kryptowährungen investieren. Dann waren es 2 %. Jetzt sind es plötzlich 5 %, 6 %, und diese Zahl steigt weiter.“ Er schloss: „Es ist die Anlageklasse dieser Generation. Es ist das, woran jeder unter 50 Jahren interessiert ist und was er liebt. Und wir fangen gerade erst an.“
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