Die US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs verzeichnen bereits die fünfte aufeinanderfolgende Woche mit Nettoabflüssen, insgesamt wurden fast 3,8 Milliarden US-Dollar abgezogen, was den längsten Rückgang seit Februar 2025 darstellt. Allein der von BlackRock unter dem Namen iShares Bitcoin Trust (IBIT) verwaltete Fonds macht 2,13 Milliarden US-Dollar aus. Unter den dreifachen Belastungen durch die angespannte US-iranische Lage, Trumps globale Zollerklärungen und technische Schwäche zeigt sich, dass institutionelle Investoren sich zunehmend zurückziehen.
(Vorheriger Kontext: Bitcoin ist in den ersten 50 Handelstagen dieses Jahres um 23 % gefallen, was den schlechtesten Start in der Geschichte darstellt)
(Hintergrund: Warum erreichte Bitcoin 103.000 USD? Diese Woche führte ein Billionen-Dollar-Stop-Loss zu einem massiven ETF-Geldabfluss)
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Die US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs verzeichnen bereits die fünfte Woche in Folge mit Nettoabflüssen, insgesamt sind fast 3,8 Milliarden US-Dollar abgezogen worden, was den längsten Rückgang seit Februar 2025 markiert. Allein in der letzten Woche wurden etwa 316 Millionen US-Dollar aus diesen ETFs abgezogen. Zum Zeitpunkt des Berichts liegt der Bitcoin-Preis bei etwa 64.977 USD, was innerhalb von 24 Stunden um rund 5 % gefallen ist.
Unter allen Bitcoin-Spot-ETFs ist der von BlackRock unter dem Namen iShares Bitcoin Trust (IBIT) am stärksten betroffen. In fünf Wochen sind netto 2,13 Milliarden USD abgezogen worden, was mehr als 56 % des gesamten Abflusses ausmacht. Für einen Fonds, der als „der erfolgreichste ETF aller Zeiten“ gilt und im ersten Jahr über 50 Milliarden USD an Kapital angezogen hat, ist dies zweifellos eine Warnung.
Berichte deuten darauf hin, dass dieser anhaltende Kapitalabfluss die anhaltende Vorsicht der institutionellen Investoren nach dem Crash im Oktober letzten Jahres widerspiegelt. Damals offenbarten Risiken an Börsen die Fragilität von Bitcoin, was bis heute die Risikobereitschaft der Investoren beeinflusst.
Der aktuelle Abfluss aus ETFs könnte auf drei Hauptfaktoren zurückzuführen sein:
Es ist bemerkenswert, dass im Februar 2025 ähnliche aufeinanderfolgende Abflüsse verzeichnet wurden, allerdings in noch größerem Ausmaß – insgesamt wurden in fünf Wochen rund 5 Milliarden USD abgezogen. Noch beunruhigender ist, dass Bitcoin nach diesem Abfluss im April zeitweise auf 75.000 USD gefallen ist.
Wenn sich die Geschichte wiederholt, könnte der aktuelle Abfluss von 3,8 Milliarden USD nur der Anfang sein. Es bleibt abzuwarten, ob es zu einer noch stärkeren Korrektur kommt, was die Märkte in den kommenden Wochen genau beobachten werden.
Einige Analysten vertreten jedoch eine andere Meinung. Früher hatte JPMorgan darauf hingewiesen, dass Bitcoin in Bezug auf risikobereinigte Attraktivität Gold deutlich übertrifft und langfristig großes Potenzial besitzt. Kurzfristige ETF-Geldflüsse spiegeln nicht unbedingt die langfristige Haltung der institutionellen Investoren wider; ein Teil des Abflusses könnte taktische Anpassungen von Hedgefonds sein, nicht jedoch eine grundlegende Abkehr vom Bitcoin-Engagement.
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