Der US-Regulierungsbereich hat eine bedeutende Veränderung im Hinblick auf Stablecoins erlebt. In diesem Zusammenhang hat die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) das Risiko von Stablecoins neu bewertet, um die Integration der traditionellen Finanzwelt (TradFi) zu fördern. Laut einem Beitrag von Kyle Chassé auf X können Broker-Dealer mit dieser Änderung qualifizierte dollar-gekoppelte Stablecoins als nahezu liquide traditionelle Finanzinstrumente einstufen. Dadurch wird die Kapitalbindung im Markt deutlich verringert.
🚨 SEC HAT DAS RISIKO VON STABLECOINS NEU BEWERTETDie SEC erlaubt jetzt Broker-Dealern, qualifizierte USD-Stablecoins als Near-Cash zu behandeln.Nur 2 % Abschlag auf Eigenpositionen.Das bringt konforme Stablecoins in die gleiche Risikokategorie wie kurzfristige Staatsanleihen.Warum?Weil Reserven, reguliert… pic.twitter.com/ZZmidllVkF
— Kyle Chassé 🐸 (@Kylechasse) 23. Februar 2026
Änderung der SEC-Richtlinien kategorisiert Stablecoins für Broker-Dealer als Near-Cash-Finanzinstrumente
Wie die neue Richtungsänderung zeigt, hat die US-SEC Broker-Dealern erlaubt, dollar-gekoppelte Stablecoins als konventionelle Finanzinstrumente zu behandeln. Das Policy-Update spiegelt das wachsende Vertrauen in vollständig reservierte, regulierte und geprüft Stablecoin-Strukturen wider. Zudem verringert transparente Verwaltung und monatliche Bestätigungen die Unsicherheit, was digitale Dollar im Einklang mit der Bilanzperspektive relativ vorhersehbar macht.
Diese Änderung macht bestimmte Stablecoins zu operativen Near-Cash-Instrumenten im Hinblick auf Liquiditätsmanagement und Abwicklung. Broker-Dealer können Stablecoins halten, um Kapitalanforderungen zu erfüllen, ähnlich wie bei hochliquiden Instrumenten, anstatt sie als risikoreiche Finanzinstrumente zu klassifizieren. Somit können Institutionen, die früher aufgrund der Risiken von On-Chain-Assets auf deren Nutzung verzichteten, ihre Integration letztlich überdenken.
TradFi-Integration wächst, da digitale Dollar zunehmend bilanzfreundlich werden
Die Fähigkeit, Werte schnell zu übertragen und gleichzeitig verschiedene Risikokategorien zu bewahren, könnte den Handel, die Post-Trade-Prozesse und das Sicherheitenmanagement effizienter gestalten. Durch die Verringerung der Kapitalbelastung für das Halten von Stablecoins wird ein Anreiz geschaffen, innovative Blockchain-Frameworks für Echtzeit-Abwicklungen zu nutzen. Mit der Zeit könnte diese Initiative auch die Einhaltung der Vorschriften in den nachhinkenden Korrespondenzbankensystemen verbessern und die operative Effizienz steigern.
Laut Kyle Chassé deutet die Neubewertung des Stablecoin-Risikos auf eine Phase der Konvergenz statt eines Hype-Zyklus hin. Durch die Integration regulierter tokenisierter Dollars in die Risikorahmenwerke führen die Regulierer in den USA zu einer breiteren Akzeptanz, ohne die bestehenden Modelle der TradFi-Entitäten grundlegend zu verändern. Zudem erwägen immer mehr Unternehmen, Stablecoins in Form von operativen Cash-Tools zu nutzen. Die jüngste Fusion von traditioneller Finanzwelt und Blockchain-Technologien könnte daraus eine Standardpraxis machen.
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