Von Ripple unterstützte Ctrl Alt und Billiton Diamond tokenisieren 280 Mio. USD in zertifizierten Diamanten auf dem XRP Ledger und setzen damit einen neuen globalen Standard für Luxus-Real-World-Assets.
Luxusgüter sind jetzt on-chain. Ctrl Alt, das von Ripple unterstützte Tokenisierungsunternehmen, hat eine Vereinbarung mit Billiton Diamond getroffen, um über 280.000.000 USD in zertifizierten Diamanten auf den XRP Ledger zu bringen. Die Partnerschaft wurde auf X bestätigt, und die Zahlen sind kaum zu ignorieren.
Das entspricht mehr als 1 Milliarde AED an physischer Lagerbestände. Jetzt handelbar. Dieser Schritt verändert allein die Bedeutung von „illiquide“ bei digitalen Rohstoffen.
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Der RWA-Überwachungskonto @RWAwatchlist_ postete auf X, dass Ctrl Alt den 280-Millionen-Dollar-Diamant-Tokenisierungsdeal in den VAE gesichert hat und fügte hinzu, dass Luxusgüter offiziell on-chain gehen und die Tokenisierung sich nun über die traditionelle Finanzwelt hinaus ausbreitet.
Der Deal basiert auf drei Punkten von Ripple. Banktaugliche Verwahrung für die physischen Bestände. Die Geschwindigkeit und niedrigen Transaktionskosten des XRP Ledger, um Edelsteine in handelbare digitale Token umzuwandeln. Und regulatorische Abstimmung innerhalb der Strukturen der VAE, nämlich DMCC und VARA.
Ripple-Teammitglied @reece_merrick postete auf X und bezeichnete es als eine Meisterleistung, wie der XRP Ledger hochpreisige Real-World-Assets im großen Stil verarbeitet. Er verwies auf das sogenannte „Trust Gap“-Problem bei digitalen Rohstoffen und argumentierte, dass dieser Deal es direkt anspricht. Merrick nannte die Ripple Custody die banktaugliche Verwahrung, die der Markt für über 280 Mio. USD an physischen Beständen benötigt.
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Billiton Diamond gehört zu den führenden zertifizierten Diamantenlieferanten in der Region. Der Tokenisierungsprozess verbindet jeden physischen Stein mit einem verifizierten digitalen Asset. Ctrl Alt übernimmt die Brücke zwischen Tresor und Ledger.
Was macht die VAE zum offensichtlichen Standort dafür? DMCC, das Dubai Multi Commodities Centre, und VARA, die Virtual Assets Regulatory Authority, bieten eine Compliance-Struktur, die die meisten Märkte derzeit nicht erreichen können. Merrick bemerkte auf X, dass dies die VAE in die Lage versetzt, einen globalen Standard zu setzen, nicht nur einen regionalen.
Die Tokenisierung von Real-World-Assets ist seit Monaten ein Trend auf den Kryptomärkten. Dieser Deal bringt sie jedoch auf eine Ebene mit physischen Luxusgütern, die es so noch nie gab.
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Die Grundidee ist einfach, auch wenn die Umsetzung es nicht immer ist. Diamanten, die im Tresor liegen, bringen nichts ein. Tokenisiert auf XRPL wird derselbe Bestand zu einem handelbaren Asset mit nahezu sofortiger Abwicklung und minimalen Gebühren. Das verändert die Liquiditätsrechnung für vermögende Anleger und institutionelle Akteure.
Merrick beschrieb auf X die Entwicklung als Teil dessen, was er das „Internet of Value“ nennt, das in Echtzeit aufgebaut wird. Der Begriff beschreibt etwas Reales. Es ist kein Zukunftskonzept. Es ist eine Transaktion im Wert von 280 Millionen USD, die jetzt stattfindet.
Der RWA-Bereich weist schon lange auf Rohstoffe als die nächste Grenze nach Immobilien und Anleihen hin. Diamanten sind ein schwierigeres Problem. Sie sind nicht fungibel, die Bewertung ist komplex, und die Verwahrung ist teuer. Der Deal von Ctrl Alt und Billiton geht all diesen Reibungspunkten direkt an den Kragen.
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Die nativen Funktionen des XRP Ledger übernehmen hier viel Arbeit. Transaktionskosten auf dem XRPL sind nur ein Bruchteil dessen, was bei Ethereum-basierten Tokenisierungen üblich ist. Für einen Deal dieser Größenordnung ist das entscheidend.
Merrick sagte auf X, dass die Geschwindigkeit und das Kostenprofil des XRPL es dem Team ermöglichen, illiquide Luxusgüter in handelbare Assets umzuwandeln, ohne dass die Betriebskosten die Proposition aufzehren. Das ist das operative Argument. Das Marktargument ergibt sich von selbst.
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