Private Equity Investment in SpaceX, OpenAI – What to Watch Out For? Analyzing the Risks of Pre-IPO Private Placements

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Tokenisierung Pre-IPO löst in der Krypto-Szene einen Trend aus, zunächst bei privaten Plattformen wie Republic. Später bieten immer mehr Börsen Pre-IPO-Services an, bei denen man mit sehr niedrigen Schwellen in private Unternehmen wie SpaceX, OpenAI, Anthropic investieren kann – klingt verlockend, als ob man nach dem Börsengang garantiert große Gewinne macht. Doch die dahinterliegenden Mechanismen und Risiken sind für Investoren entscheidend, erklärt der chinesische KOL Phyrex, der die Mechanismen, Risiken und rechtlichen Verantwortlichkeiten der tokenisierten Pre-IPO-Investitionen analysiert.

Was du kaufst, sind möglicherweise nur Versprechen und eine vage Bewertung, ohne tatsächliche Anteile im Hintergrund.

Was ist SPV? Gängiges Compliance-Tool bei Pre-IPO

SPV (Special Purpose Vehicle, Sonderzweckgesellschaft) ist ein häufig genutztes rechtliches Instrument bei Private Equity und Pre-IPO-Investitionen. In der Praxis, etwa bei Investitionen in nicht börsennotierte Unternehmen wie SpaceX, kann die Einzelinvestition mehrere Millionen Dollar erfordern. Normale High-Net-Worth-Investoren können nicht direkt teilnehmen, daher gründet die Verwaltung eine LLC oder LP als SPV, um die Gelder mehrerer Investoren zu bündeln und im Namen des SPV Anteile am Zielunternehmen zu halten.

Beispielsweise ist in den MSX-Klauseln die Zusammenarbeit mit Republic Ventures eine Art SPV-Struktur.

Professionelle SPV sind hochreguliert und oft mit entsprechenden Lizenzen verbunden

Der entscheidende Punkt: SPV sind grundsätzlich hochregulierte Produkte. Professionelle SPV-Strukturen sind meist mit entsprechenden Lizenzen oder Ausnahmen verbunden, etwa: US RIA / exempt adviser, EU AIFM, Singapore SFA, Hong Kong SFC §9, Cayman CIMA-Registrierung. Phyrex weist darauf hin, dass echte SPV in der Regel drei regulatorische Bedingungen erfüllen müssen:

Lizenzierte und registrierte Verwalter

USA: In der Regel als RIA (Registered Investment Adviser) registriert

Europa: Erlaubnis als AIFM erforderlich

Singapur: Bei CIS-Struktur unter SFA-Regulierung

Hongkong: Besitz der SFC §9-Lizenz

Cayman: Registrierung bei CIMA

Qualifizierte Investoren (Accredited Investors)

USA: Jahreseinkommen ≥ 200.000 USD oder Nettovermögen ≥ 1 Mio. USD (ohne Eigenheim)

Singapur: Jahreseinkommen ≥ 300.000 SGD oder Finanzvermögen ≥ 1 Mio. SGD

Cayman: Mindestanlagebetrag meist ab 100.000 USD

Selbst wenn die Republic-Plattform tatsächlich kleine SPV-Produkte anbietet, sind vollständige KYC/AML erforderlich, und Transaktionen sind nur auf der offiziellen Plattform erlaubt.

Treuhandkonten und Fiat-Abwicklung

Die meisten regulierten SPV verwenden Fiat-Währungen für die Abwicklung der zugrunde liegenden Assets. Token oder Stablecoins dienen meist nur als Einzahlungs- oder Sekundärhandelsinstrument für Investoren.

Was ist ein „SPV-„Mirror“?

Eine komplexere Variante ist die Spiegelstruktur. Angenommen, in den USA hält ein SPV Anteile an SpaceX, aber chinesische Investoren können aufgrund Devisen- oder Regulierungsbeschränkungen nicht direkt überweisen. Dann könnte in Cayman oder Hongkong ein „Mirror SPV“ gegründet werden, das über eine Participation Agreement mit dem Haupt-SPV verbunden ist.

Theoretisch sind die zugrunde liegenden Assets, Gewinnverteilung und Managementgebühren identisch, aber die rechtlichen Rechte sind möglicherweise unterschiedlich. Manche Strukturen besitzen sogar keine echten Anteile, sondern nur Derivate oder Sekundärhandelsverpflichtungen. Das, was Investoren kaufen, ist möglicherweise nur ein Versprechen auf zukünftigen Erwerb.

Phyrex ist der Ansicht, dass das MSX-Produkt „nicht einmal als vollständiges Mirror-SPV gilt“.

Phyrex warnt außerdem, dass diese Produkte im Kern Wertpapiere sind. In den USA verlangt §17(b) des Securities Act, dass bei bezahlter Werbung Offenlegungen erfolgen, andernfalls könnte es sich um illegale Propaganda handeln. In chinesischen Regulierungsdokumenten werden „fiktive Börsengänge, die Öffentlichkeit zum Kauf von Originalaktien verleiten“ und „Öffentlichkeitsfinanzierung“ seit langem als typische illegale Wertpapier- oder illegale Kapitalbeschaffungstätigkeiten eingestuft.

Im Krypto-Bereich ist die Geschichte der „Token-gestützten Betrugsfälle“ nicht weit entfernt. Wenn Pre-IPO tokenisiert wird, verschwinden die Risiken nicht, sondern werden nur schwerer zu durchschauen.

Dieser Artikel zeigt, worauf bei Private-Equity-Investitionen in SpaceX, OpenAI zu achten ist. Eine Analyse der Risiken bei Pre-IPO-Private-Equity. Erstmals veröffentlicht bei Chain News ABMedia.

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