BIS und sieben Zentralbanken diskutieren das Design von CBDC-Systemen: Neue Technologien wie Nullwissenbeweise (zk-SNARKs) können eine größere Flexibilität bei der Wahrung der Privatsphäre bieten.

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Am 1. Dezember veröffentlichten die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und Zentralbanken aus verschiedenen Ländern kürzlich eine Abhandlung zu rechtlichen Fragen und dem Design von CBDC-Systemen. Die teilnehmenden Zentralbanken umfassen die Bank of Canada, die Bank of England, die Bank of Japan, die Europäische Zentralbank, den Board of Governors der Federal Reserve, die Schwedische Reichsbank und die Schweizerische Nationalbank. Eine der Debatten ist, ob das CBDC-System ein zentralisiertes oder ein Dezentralisierung-Modell verwenden soll. In einem Zweischichtsystem besteht eine Option darin, ein Modell mit zentraler Strahlung (Hub-and-Spoke) zu wählen, bei dem die Aktualisierungen von der Zentralbank kontrolliert werden, aber das Datenbesitz dezentralisiert ist. Alternativ kann ein Peer-to-Peer-Design mit gemeinsamer Aktualisierungsberechtigung verwendet werden. Die Studie stellt fest, dass zentralisierte Systeme eine geringere Flexibilität aufweisen, Einzelpunktausfälle aufweisen und möglicherweise sogar zu Engpässen werden können. Sie halten es jedoch nicht für angemessen, die zentrale Abrechnungsbefugnis des CBDC-Systems zu dezentralisieren. Im modularen Design kann die zentrale Abrechnung zentralisiert werden, während andere Aspekte (wie Identität) dezentralisiert werden können. Darüber hinaus ist die Privatsphäre ein großes Problem für CBDC. Obwohl Datenschutz mit vorhandenen Technologien erreicht werden kann, bieten neuere Datenschutzverbesserungstechnologien (PET) wie sichere Mehrparteienberechnung (SMPC) oder Zero Knowledge Proof (Null-Wissens-Beweis) (ZKP) mehr Flexibilität. Allerdings sind die Zentralbank und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) Innovationszentren aufgrund ihrer Erfahrung noch nicht überzeugt, dass PET bereit ist, und haben Bedenken hinsichtlich seiner Echtzeitfähigkeit, Komplexität und Zuverlässigkeit. Weitere Themen, die in der Dissertation diskutiert werden, sind Cybersicherheit, Offline-CBDC und die Kompatibilität mit bestehenden Verkaufsstellen-Systemen.

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