Der KI-Chip-Designer Cerebras fiel am 25. Juni um 7,6 % und verzeichnete damit den zweiten Handelstag in Folge mit Verlusten. Dabei unterschritt er erstmals seit seinem Börsendebüt am 14. Mai den IPO-Preis. Die Aktie hat in etwas mehr als einem Monat fast 30 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung verloren.
Der Ausverkauf wurde durch die Bruttomarge des Unternehmens von 47 % im ersten Quartal ausgelöst, die hinter der Konkurrenz wie Nvidia (rund 70 %) und Micron (85 %) zurückbleibt, sowie durch die Prognose des Managements für das zweite Quartal, dass die Margen weiter auf 36–38 % sinken werden. Analysten verweisen jedoch auf strategische Partnerschaften – darunter einen gemeldeten Multi-Milliarden-Deal über 20 Milliarden US-Dollar mit OpenAI und geplante AWS-Bereitstellungen – die trotz des kurzfristigen Margendrucks das langfristige Wachstumspotenzial stützen.