Laut BlockBeats hat Apple am 25. Juni die Preise für mehrere Mac- und iPad-Modelle um 15–25 % erhöht und begründet dies mit gestiegenen Kosten für DRAM- und NAND-Chips, die durch die steigende Nachfrage nach KI-Rechenzentren verursacht werden. Microsoft kündigte ebenfalls eine Preiserhöhung für Xbox ab dem 1. August an. Die Modelle mit 512 GB und 1 TB verteuern sich um 100 bzw. 150 US-Dollar, was auf höhere Speicher- und Arbeitsspeicherkosten zurückgeführt wird.
Diese Maßnahmen haben die Marktstimmung verschoben: Statt Chip-Preiserhöhungen als Vorteil für Zulieferer wie Micron zu betrachten, wachsen nun die Sorgen vor einer Nachfragezerstörung. Obwohl Micron dank der starken KI-getriebenen Speichernachfrage die Gewinnerwartungen übertraf, wiesen Analysten wie Daniel Newman, CEO von Futurum, darauf hin, dass Preiserhöhungen für Endkunden zeigen, dass der Druck in der Lieferkette nun die Verbraucher erreicht, was die Nachfrage nach teureren Geräten und KI-Diensten begrenzen könnte.