Laut dem neuesten Bericht von JPMorgan Chase hat das Bitcoin-Mining-Netzwerk eine erhöhte Sensibilität gegenüber Preisbewegungen gezeigt: Der Hashrate-Elasticity-Koeffizient ist in den vergangenen sechs Monaten auf 0,62 gestiegen, da mehr Miner nahe am Break-even-Point operieren. Die Bank stellte fest, dass derzeit etwa 20% der Miner mit Verlust arbeiten, während der Bitcoin-Preis fünf Monate in Folge unter den Produktionskosten geblieben ist.
Börsennotierte Mining-Unternehmen haben angesichts des steigenden Profitabilitätsdrucks ihre BTC-Verkäufe verstärkt. Im ersten Quartal überstiegen die Verkäufe 32.000 BTC und lagen damit über dem gesamten Volumen von 2025. JPMorgan prognostiziert, dass die erhöhte Preissensitivität des Minings anhalten wird, falls Bitcoin weiterhin unter der Schwelle von 78.000 US-Dollar für die Produktionskosten bleibt.