Bitcoin durchbrach erstmals seit dem 31. Januar die Marke von 80.000 US-Dollar, angetrieben durch einen einzelnen Spot-Kauf im Wert von 120 Millionen US-Dollar sowie durch die Entspannung der Lage in der Straße von Hormus. Am 3. Mai kündigte Präsident Trump „Project Freedom“ an, eine von den USA angeführte Initiative, um neutrale Schiffe durch eingeschränkte Gewässer zu eskortieren, und signalisierte zugleich positive diplomatische Gespräche mit dem Iran. Diese geopolitische Entspannung beendete eine dreimonatige „Risk-off“-Phase, die Bitcoin unter der Schwelle von 80.000 US-Dollar gedrückt hatte.
Der Anstieg brachte Short-Trader überraschend aus dem Tritt: Die Liquidationen erreichten 163 Millionen US-Dollar. Zuflüsse aus dem institutionellen Bereich verstärkten die Bewegung. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am Freitag Nettozuflüsse in Höhe von 629 Millionen US-Dollar, was den viertgrößten Einzelkauf des Jahres 2026 darstellt, und verlängerte zudem fünf aufeinanderfolgende Wochen institutionellen Einkaufs.