BTC korrigiert innerhalb von 15 Minuten leicht um 0,12 %: Abflüsse institutioneller ETFs und die hawkische Haltung der Fed üben gemeinsam Druck aus.

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Im Zeitraum vom 25. Juni 2026, 12:00 bis 16:00 (UTC), fiel der BTC-Preis um 0,12 %, die Preisspanne lag zwischen 61.143,0 und 61.364,0 USDT, die Volatilität betrug 0,36 %. Dieser geringfügige Rückgang innerhalb des Zeitfensters fand vor dem Hintergrund eines stärkeren Tagesrückgangs statt – BTC verzeichnete an diesem Tag einen kumulierten Rückgang von 2,63 %, in den letzten 7 Tagen um 5,29 % und in den letzten 30 Tagen um 22,19 %. Der Markt befand sich insgesamt in einem deutlichen Abwärtstrend.

Der Haupttreiber dieses geringfügigen Rückgangs waren anhaltende institutionelle Abflüsse aus Bitcoin-ETF-Produkten. Am 24. Juni 2026 verzeichnete der Spot-Bitcoin-ETF einen täglichen Abfluss von 81,4 Millionen US-Dollar, und die Rücknahmesumme allein im Juni erreichte mit 6,4 Milliarden US-Dollar ein Rekordhoch. Die ETF-Abflüsse schwächten die Kaufnachfrage direkt und beschleunigten den Preisverfall im Umfeld eines allgemeinen Verkaufsdrucks.

Gleichzeitig verschlechterte die falkenhafte Wende der Fed-Sitzung im Juni das makroökonomische Umfeld weiter. Die von dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh geleitete Sitzung verlagerte das Dot-Plot für 2026 von Zinssenkungserwartungen hin zu einer Zinserhöhungstendenz. Die Rendite zweijähriger Staatsanleihen stieg auf 4,09 %, ein Jahreshoch, und der US-Dollar-Index kletterte ebenfalls auf den höchsten Stand des Jahres 2026. Die höheren Realrenditen verringerten die Attraktivität von Vermögenswerten ohne Rendite, und die Stärke des US-Dollars setzte den in Dollar notierten Bitcoin-Preis unter Druck. Darüber hinaus verschlechterte sich die technische Lage weiter – BTC fiel unter wichtige gleitende Durchschnitte wie MA50 und MA200, der RSI lag bei 29,946 im überverkauften Bereich, der Fear & Greed Index bei 18 (extrem Angst), und die Liquidation von Long-Hebelpositionen (über 850 Millionen US-Dollar an Positionen liquidiert) verstärkte den Verkaufsdruck zusätzlich.

Aktuell ist die Marktliquidität deutlich gesunken, sodass große Aufträge heftige Preisschwankungen auslösen können. Sollte die Unterstützung bei 59.000 US-Dollar durchbrochen werden, könnte dies die nächste Verkaufswelle auslösen. In Zukunft sollten die ETF-Kapitalflüsse, die politischen Aussagen der Fed und die Stabilisierung der wichtigen Unterstützungsmarke von 59.000 US-Dollar genau beobachtet werden.

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