CFTC-Vorsitzender: Arizonas Klage gegen Kalshi ist ein Zuständigkeitskompromiss, eine Eskalation zu strafrechtlichen Verfahren ist völlig unangemessen

Gate News Nachrichten, 18. März – Mike Selig, Vorsitzender der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) in den USA, äußerte sich zu den strafrechtlichen Vorwürfen des Generalstaatsanwalts von Arizona gegen die Prognosemarktplattform Kalshi. Selig erklärte, dass der Vorwurf des Generalstaatsanwalts von Arizona gegen eine bei der CFTC registrierte Handelsplattform im Zusammenhang mit Prognosemärkten im Wesentlichen eine Zuständigkeitsstreitigkeit sei und es völlig unangemessen sei, dies zu einem Strafverfahren aufzuwerten. Die CFTC beobachtet die Entwicklung der Ereignisse genau und prüft mögliche Maßnahmen.

Zuvor hatte der Generalstaatsanwalt von Arizona, Kris Mayes, strafrechtliche Vorwürfe gegen Kalshi erhoben, weil das Unternehmen im Bundesstaat illegale Wettservices anbiete, darunter Wetten auf Sportereignisse und Wahlergebnisse. Mayes erklärte in einer Stellungnahme, dass Kalshi zwar als „Prognosemarkt“ positioniert sei, in Wirklichkeit jedoch illegales Glücksspiel betreibe und es den Nutzern ermögliche, auf die Wahlen in Arizona zu wetten, was gegen lokale Gesetze verstoße. Mayes betonte: „Kein Unternehmen kann eigenmächtig entscheiden, welche Gesetze es einhält.“

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