Chainalysis schlägt „Address Clustering Ontology“ vor, um On-Chain-Tracing-Methoden für Strafverfolgungsbehörden zu standardisieren.

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Laut ChainCatcher hat die Blockchain-Analysefirma Chainalysis einen neuen Methodikvorschlag veröffentlicht, um einheitliche Standards für die On-Chain-Fund-Verfolgung für Strafverfolgungsbehörden und Ermittler zu etablieren. Das als Ontologie formulierte Framework zerlegt systematisch das "Cluster"-Konzept, indem es Wallet-Segmente und funktionale Rollen über zwei Ebenen definiert: Transaktionsgraphenstruktur und Bewertung der Inferenzsicherheit. Chainalysis erklärte, das Framework ziele darauf ab, die Interpretierbarkeit und rechtliche Anwendbarkeit von On-Chain-Forensik zu verbessern, basierend auf seinen praktischen Erfahrungen mit Fällen des US-Justizministeriums, einschließlich des Bitcoin-Fog-Mixer-Falls. Chefwissenschaftler Jacob Illum merkte an, der Vorschlag beantworte die Frage, "auf welcher Beweisgrundlage diese Adressen derselben Entität zugeordnet werden können", und betonte gleichzeitig, dass die On-Chain-Analyse allein keine direkte Identifizierung von Endnutzern ermöglichen könne, ohne sie mit rechtlichen Ermittlungen zu zentralisierten Börsen zu kombinieren. Das Unternehmen öffnet den Vorschlag für eine Branchendiskussion, um standardisierte technische Normen für Strafverfolgung und Compliance voranzutreiben.
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