CNBCs Cramer hinterfragt Juni-Arbeitsmarktbericht, der 57.000 neue Arbeitsplätze und eine Arbeitslosenquote von 4,2 % zeigt.

Laut CNBC-Jim Cramer stellt der Juni-Arbeitsmarktbericht einen verwirrenden Widerspruch dar: Die US-Wirtschaft schuf nur 57.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft – halb so viel wie erwartet –, doch die Arbeitslosenquote fiel auf 4,2 %, ein Einjahrestief. Cramer sagte: "Ich weiß nicht, wie ich diese Zahlen glauben soll", und verwies auf eine Diskrepanz zwischen dem schwachen offiziellen Beschäftigungswachstum und der massiven privaten Investitionswelle. Meta hat seine Investitionsprognose für 2026 auf 125–145 Milliarden US-Dollar angehoben, während Nvidia Lieferverpflichtungen in Höhe von 119 Milliarden US-Dollar hält; die Produktion von ExxonMobil liegt auf Rekordniveau, und die Nachfrage nach E-Commerce-Logistik steigt rasant. Dennoch zeigen die offiziellen Beschäftigungszahlen für die Bau-, Fertigungs- und Energiesektoren nur minimale Zuwächse, was eine von Analysten als "gigantische Diskrepanz" bezeichnete Kluft zwischen den tatsächlichen Investitionen und der Schaffung von Arbeitsplätzen schafft.
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