Coca-Cola steht vor einem 20-Milliarden-US-Dollar-Steuerstreit mit dem IRS wegen Verrechnungspreisen vor dem Bundesberufungsgericht in Miami

Coca-Cola sieht sich mit einem Steuerstreit im Wert von 20 Milliarden US-Dollar mit dem US Internal Revenue Service (IRS) wegen Fragen zur Verrechnungspreispolitik konfrontiert, wobei der Fall inzwischen vor dem Berufungsgericht der Bundesstaaten in Miami verhandelt wird. Der Streit geht auf den Steueranmeldezeitraum 2007 bis 2009 zurück und dreht sich darum, wie das multinationale Unternehmen die Gewinne zwischen seinen ausländischen Tochtergesellschaften und der US-amerikanischen Muttergesellschaft aufteilte. Das US-Steuergericht entschied 2020 zugunsten des IRS, und Coca-Cola hat bereits bis Ende 2024 ungefähr 6 Milliarden US-Dollar an Steuern und Zinsen gezahlt, um die anfallenden Zinsen zu mindern. Das Ergebnis ist für multinationale Konzerne weltweit bedeutsam; ein Sieg des IRS könnte die Prüfungen ähnlicher Gewinnverschiebungs-Strukturen, die von Technologie- und Pharmaunternehmen genutzt werden, verstärken.
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