Google hat seine Flugsimulator-Funktion am 12. Juni 2026 in die Web-Version von Google Earth verlagert und macht sie direkt unter earth.google.com zugänglich, ohne dass eine Software-Installation erforderlich ist. Die Funktion, die ursprünglich als versteckter Tastatur-Shortcut in der Desktop-Anwendung aus dem Jahr 2007 eingeführt wurde, läuft nun in Webbrowsern mithilfe moderner Grafikfähigkeiten und ermöglicht Nutzern das Fliegen über 3D-Satellitengelände mit grundlegenden Tastatur- und Maussteuerungen. Der Schritt spiegelt Googles breitere Strategie wider, hochauflösende Erlebnisse über Browser bereitzustellen statt über heruntergeladene Anwendungen, ähnlich wie es bei cloud-basiert bereitgestellten visuellen Diensten zu beobachten ist.
Google wechselt den Flugsimulator vom Desktop-Osterei zur Web-Funktion
Google hatte erstmals 2007 in der Desktop-Version von Earth einen Flugsimulator als Osterei aufgenommen, der über einen Tastatur-Shortcut zugänglich war. Die Web-Version fehlte zuvor an der nötigen Reaktionsschnelligkeit und an 3D-Details, um die Funktion zu unterstützen. Am 12. Juni 2026 fügte Google den browserbasierten Flugsimulator zu earth.google.com hinzu und setzt dabei auf moderne Grafikfähigkeiten des Browsers, statt eine heruntergeladene Anwendung vorauszusetzen. Das Cockpit- und Instrumentenpanel-Design ist bewusst schlicht, während das Bewegungsgefühl aus dem Fliegen über photorealistischem Terrain und 3D-modellierten Städten entsteht, die Google über mehrere Jahre hinweg verfeinert hat.
Flugsimulator benötigt Satellitenbilder und Aktivierung des 3D-Modus
Nutzer greifen auf den Simulator zu, indem sie Google Earth im Web öffnen, einen Ort auswählen, auf Satellitenbilder umschalten und den 3D-Modus aktivieren. Der Simulator startet aus dem Tools-Menü und akzeptiert Tastatur- und Mauseingaben zur Steuerung. Die anfängliche Reaktion auf die Steuerung kann sich empfindlich anfühlen, wodurch es bei höheren Geschwindigkeiten häufig zu Überkorrekturen kommt. Wenn ein Absturz auftritt, pausiert die Simulation und bietet eine Neustart-Option an.
Google stärkt Browser-Fähigkeiten – parallel zur KI-Integration
Die Veröffentlichung des Flugsimulators passt zu Googles Muster, mehr Funktionen in Browser zu verlagern und KI in Kernprodukte zu integrieren. Das Unternehmen bindet sein Gemini-Modell in Maps und andere Dienste ein, wobei reichere 3D-Schnittstellen zusätzlichen Kontext für KI-Assistenten liefern. Cloud-bereitgestellte Erlebnisse haben bei Konsumenten die Erwartung verankert, anspruchsvolle Darstellungen ohne spezielles Hardware-Setup zu erhalten. Der Flugsimulator von Google Earth folgt diesem Modell, indem er visuelle Komplexität direkt über den Browser bereitstellt, statt eine lokale Installation zu erfordern.
FAQ
Was hat Google am 12. Juni 2026 mit dem Flugsimulator von Earth gemacht?
Google hat die Flugsimulator-Funktion in die Web-Version von Google Earth unter earth.google.com verlegt und sie ohne Software-Installation zugänglich gemacht. Die Funktion wurde ursprünglich als versteckter Tastatur-Shortcut in der Desktop-Anwendung aus dem Jahr 2007 eingeführt.
Wie aktiviert man den Flugsimulator in Google Earth?
Nutzer öffnen Google Earth im Web, wählen einen Ort aus, schalten auf Satellitenbilder um, aktivieren den 3D-Modus und starten den Simulator im Tools-Menü. Die Steuerung erfolgt über Tastatur und Maus.