Homeplus Rehabilitation abgeschafft: Wettbewerber visieren 1,8 Billionen Won Umsatz an

Das Insolvenzgericht von Seoul hat das Unternehmenssanierungsverfahren von Homeplus aufgehoben, wie das Gericht am Vortag bekannt gab, nachdem es die Durchführbarkeit des Sanierungsplans des Unternehmens als gering eingestuft hatte. Die Entscheidung des Gerichts folgte auf die anhaltenden Schwierigkeiten von Homeplus, nach gescheiterten Fusionen und Übernahmen das Mindestbetriebskapital zu sichern. Das Unternehmen hatte im März letzten Jahres einen Antrag auf Unternehmenssanierung gestellt. Das Urteil spiegelt die anhaltenden Schwierigkeiten zwischen dem Mehrheitsaktionär MBK und dem größten Gläubiger Meritz Financial bei der Sicherung von Betriebskapital wider, so Lee Jin-hyeop, Analyst bei Hanwha Investment & Securities. Er wies darauf hin, dass Homeplus zwar sofort Berufung einlegen könnte, indem es DIP-Kapital (Debtor-in-Possession) aufbringt oder zum Betrieb vor der Sanierung zurückkehrt, die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Sanierung unter den derzeitigen Umständen jedoch begrenzt bleibt.

Wettbewerber sollen 1,8 Billionen Won an Jahresumsätzen absorbieren

Hanwha Investment & Securities-Analyst Lee Jin-hyeop erklärte, dass Wettbewerber wie E-Mart und Lotte Mart direkte Vorteile erzielen dürften, indem sie Umsätze in Billionenhöhe absorbieren, falls die Vermögensliquidation und das Insolvenzverfahren von Homeplus fortgesetzt werden. Homeplus verzeichnete im Jahr 2024 im Normalbetrieb einen Jahresumsatz von etwa 7 Billionen Won. Ohne die etwa 1 Billion Won Umsatz aus dem kürzlich veräußerten Homeplus Express beläuft sich der jährliche Umsatz der Offline- und Online-Hypermärkte auf rund 6 Billionen Won.

Lee erklärte, dass Wettbewerber etwa 30 % dieses Betrags problemlos absorbieren könnten, und prognostizierte einen jährlichen Umsatzsteigerungseffekt von 1,8 Billionen Won, wobei der Betriebsgewinn potenziell um etwa 300 Milliarden bis 400 Milliarden Won steigen könnte. Der Analyst erläuterte, dass aufgrund der unterschiedlichen Konsumzwecke und Kaufverhalten je nach Vertriebsformat – darunter Hypermärkte, Corporate Supermarkets (SSM) und Online-Lebensmittel – die bestehende Nachfrage von Homeplus mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf andere Hypermärkte übergehen werde. Eine gesteigerte Marktdominanz könnte zu einer verbesserten Verhandlungsmacht gegenüber Herstellern führen, was möglicherweise zu einer Verbesserung der Bruttogewinnmarge (GPM) führt.

Diskussionen über Regulierungsreformen gewinnen nach Gerichtsentscheidung an Dynamik

Die Entscheidung des Gerichts, das Sanierungsverfahren von Homeplus aufzuheben, wird als Beleg dafür interpretiert, dass Hypermärkte nicht mehr die absoluten Marktbeherrscher sind. Auch die Wettbewerber E-Mart und Lotte Mart haben im Vergleich zu vor zehn Jahren eine deutliche Verschlechterung ihrer Leistung verzeichnet.

Lee wies darauf hin, dass Bedenken aufgekommen seien, dass die Schließung großer Einzelhandelseinrichtungen, die als Kerninfrastruktur in Regionen dienten, erheblichen Schaden für die lokale Wirtschaft und das Leben der Bewohner bedeuten würde, insbesondere da Regionen mit schwacher Infrastruktur tendenziell eine höhere Alterungsrate aufweisen. Es sei klar, dass Online-Shopping seine Grenzen habe, die Lücke, die Hypermärkte hinterlassen, vollständig zu schließen. Der Analyst betonte, dass viele ältere Menschen mit der Bestellung per Smartphone-App nicht vertraut seien, was beim Übergang zum Online-Shopping Einschränkungen mit sich bringe.

Es wird erwartet, dass die Diskussionen zur Beseitigung von Diskriminierungsregelungen zuungunsten von Hypermärkten in vollem Umfang Fahrt aufnehmen. Nachdem Park Yong-jin, stellvertretender Vorsitzender des Präsidialen Ausschusses für Regulierungsreform, kürzlich eine Modernisierung der Regulierung erwähnt hatte, hat auch das Korea Development Institute (KDI), ein staatliches Forschungsinstitut, kontinuierlich Stellungnahmen zur Notwendigkeit regulatorischer Verbesserungen abgegeben. Lee erklärte, dass Diskussionen zur Beseitigung von Diskriminierungsregelungen wie verpflichtenden Schließtagen formalisiert werden könnten.

FAQ

Was hat das Insolvenzgericht von Seoul bezüglich Homeplus entschieden?

Das Insolvenzgericht von Seoul hat das Unternehmenssanierungsverfahren von Homeplus aufgehoben und die Entscheidung am Vortag bekannt gegeben, nachdem es festgestellt hatte, dass der Sanierungsplan des Unternehmens aufgrund anhaltender Schwierigkeiten bei der Sicherung des Mindestbetriebskapitals nach gescheiterten Fusionen und Übernahmen nur geringe Durchführbarkeit aufweist.

Wie viel Umsatz könnten Wettbewerber von Homeplus absorbieren?

Hanwha Investment & Securities-Analyst Lee Jin-hyeop prognostizierte, dass Wettbewerber etwa 30 % der jährlichen Hypermarktumsätze von Homeplus in Höhe von 6 Billionen Won (ohne Homeplus Express) absorbieren könnten, was zu einem jährlichen Umsatzanstieg von 1,8 Billionen Won und potenziellen Betriebsgewinnsteigerungen von 300 Milliarden bis 400 Milliarden Won führen würde.

Welche regulatorischen Diskussionen ergeben sich aus dieser Entscheidung?

Es wird erwartet, dass Diskussionen zur Beseitigung von Diskriminierungsregelungen zuungunsten von Hypermärkten an Dynamik gewinnen, nachdem Park Yong-jin, stellvertretender Vorsitzender des Präsidialen Ausschusses für Regulierungsreform, kürzlich eine Modernisierung der Regulierung erwähnt hat und das Korea Development Institute kontinuierlich Stellungnahmen zur Notwendigkeit regulatorischer Verbesserungen, einschließlich verpflichtender Schließtage, vorgelegt hat.

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