ING senkt Gold- und Silberprognosen, da der USD-Index auf 101,69 steigt und die Renditen steigen

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Laut Kitco News hat ING seine Edelmetallpreisprognosen herabgestuft, nachdem Gold unter 4.000 US-Dollar pro Unze und Silber unter 60 US-Dollar pro Unze gefallen war. Das Investmentunternehmen erwartet nun, dass Gold im dritten Quartal 2026 durchschnittlich 4.300 US-Dollar pro Unze und im vierten Quartal 4.600 US-Dollar kostet – ein Rückgang gegenüber den früheren Prognosen von 4.850 bzw. 5.000 US-Dollar. Die Silberprognosen wurden ebenfalls gesenkt: auf 68 US-Dollar pro Unze für Q3 und 74 US-Dollar für Q4, gegenüber früheren Schätzungen von 79 bzw. 84 US-Dollar.

Laut ING-Rohstoffanalystin Ewa Manthey sind die starke Aufwertung des US-Dollars und die hohen Anleiherenditen die Hauptgegenwinde. Der US-Dollar-Index stieg auf 101,69 – den höchsten Stand seit Mai 2025 –, nachdem die jüngste geldpolitische Sitzung der Federal Reserve auf eine mögliche Zinserhöhung hindeutete. Die Märkte rechnen bereits im September mit einer Zinserhöhung und erwarten eine zweite bis Dezember.

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