Laut einer gemeinsamen Erklärung, die diese Woche veröffentlicht wurde, haben Iran und Oman die Einrichtung eines Maut- und Verwaltungssystems für die Straße von Hormus besprochen und Pläne angekündigt, eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu bilden, um die Protokolle für das maritime Management zu finalisieren. In der Erklärung wurde betont, dass beide Länder die Souveränität über die Gewässer der Straße besitzen, und es wurde darauf hingewiesen, dass die künftigen Gebühren für den Schiffsverkehr nach internationalen Standards festgelegt würden.
Die Entwicklung steht im Kontrast zu den jüngsten Zusicherungen von US-Präsident Donald Trump, wonach während eines 60-tägigen Waffenstillstands und auch danach keine Gebühren erhoben würden. Lloyd's List, ein in London ansässiges Schifffahrts-Intelligence-Unternehmen, schätzte, dass die freie Durchfahrt zwar derzeit während des Waffenstillstands fortgesetzt werde, die Wahrscheinlichkeit einer Mautumsetzung nach Ende der Truce jedoch erheblich sei.