Gemeinsame US-japanische Yen-Intervention in naher Zukunft unwahrscheinlich, sagt RBC-Analyst am 2. Juli

Laut Russell Matthews, Analyst bei der BlueBay Asset Management der Royal Bank of Canada, erscheint eine gemeinsame US-japanische Intervention zur Stützung des Yen am 2. Juli kurzfristig unwahrscheinlich. Matthews merkte an, dass stabile Renditen von Kernstaatsanleihen die Beteiligung der USA abschrecken könnten. Während der Yen jedoch weiter schwächelt, könnten die Renditen japanischer Langzeitstaatsanleihen stärker schwanken, wobei sich die 10-jährige Rendite 3,0 % nähert. Diese Volatilität könnte auf US-Staatsanleihen und globale Staatsanleihen übergreifen und die Notwendigkeit einer koordinierten Intervention erhöhen. Matthews bezeichnete Tokios potenzielle Interventionsmaßnahmen als zunehmend „sporadisch und willkürlich“.
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