Laut iM Securities verzeichnet der südkoreanische KOSPI-Index am 6. Juli eine erhöhte Volatilität, die auf eine inverse Hebelstruktur zurückzuführen ist, bei der die Nutzung geliehener Mittel durch Privatanleger die zugrunde liegende Investitionskapazität übersteigt. Analyst Kim Jun-young stellte fest, dass bereits kleine Marktschocks großflächige Zwangsverkäufe auslösen und Abschwünge verstärken. Eine von Halbleitern angeführte Rallye dürfte angesichts der anhaltenden KI-Nachfrage anhalten.
Große Schwankungen des Yen und des Dollar-Won-Wechselkurses könnten die Ströme ausländischer Investoren beeinflussen, wie die Forschung von Kiwoom Securities ergab. Die vorläufigen Q2-Ergebnisse von Samsung Electronics am 7. Juli könnten einen Wendepunkt darstellen; falls die Ergebnisse die Marktsorgen lindern, könnte sich der Index trotz des Verschuldungsabbaus erholen.