Meta plant einen Cloud-Dienst, um KI-Rechenleistung zu monetarisieren; BofA sieht 10-15 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz pro GW

Laut den Analysten der Bank of America, Justin Post und Nitin Bansal, plant Meta die Einführung eines Cloud-Infrastrukturdienstes namens "Meta Compute", um überschüssige KI-Rechenkapazität durch den Verkauf von Zugang an externe Kunden zu monetarisieren. Der Dienst wird zwei Optionen bieten: KI-Modell-Hosting (ähnlich AWS Bedrock) mit nutzungsabhängiger Abrechnung und reine GPU-Vermietung im Wettbewerb mit Anbietern wie CoreWeave. BofA schätzt, dass Meta pro GW Rechenleistung jährlich 10 bis 15 Milliarden US-Dollar erwirtschaften könnte, was Bedenken der Anleger über die Investitionsausgaben des Unternehmens in Höhe von 125 bis 145 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr zerstreut. Die Bank behält ein "Kaufen"-Rating mit einem Kursziel von 835 US-Dollar bei. Allerdings ist Meta aufgrund von Verzögerungen bei der Entwicklung eigener Chips auf Drittanbieter wie Crusoe für 1,6 GW externe Rechenleistung angewiesen, was Analysten zufolge die Wettbewerbsfähigkeit seines Cloud-Angebots einschränken könnte.
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